Landeselternvertretung warnt vor einem Kollaps an Thüringer Schulen

Zu den Berichten von Lehrern, Eltern und Schülern, die vor einem Kollaps an Thüringer Schulen warnen, sagt der AfD-Fraktionsvorsitzende Björn Höcke:

„Wer mit Eltern und Lehrern spricht, der weiß, dass die offiziellen Statistiken über den Unterrichtsausfall an Thüringer Schulen noch geschönt sind. Ich höre von Fällen, wo Klassen gleich tageweise nach Hause geschickt werden, weil es an Personal mangelt. Da die Schulen weder personell, räumlich noch sächlich hinreichend ausgestattet werden, sind sie mit den Aufgaben, die ihnen die Landesregierung abverlangt, restlos überfordert. Sie müssen die Primärsozialisation übernehmen, die in den Familien oftmals nicht mehr stattfindet, sie müssen integrieren und sollen jetzt auch noch inkludieren. Und ihre Probleme verschärfen sich mit jedem Ausländerkind, das hinzukommt. Dabei geben die Lehrer ihr Bestes. Sie trifft keinerlei Verantwortung für die katastrophalen Zustände. Im Gegenteil: Weil sie ihr Dienstethos beispielhaft leben, versuchen sie zu retten, was zu retten ist – und gehen dabei ein ums andere Mal über ihre Kräfte. Wer das Thüringer Schulsystem retten will, der muss jetzt als erstes die Lehrerschaft moralisch unterstützen und praktisch entlasten. Das heißt, das Land braucht dringend mehr gut ausgebildete Pädagogen. Es fehlt fast eine komplette Lehrergeneration. Weil man die nicht von heute auf morgen ersetzen kann, müssen wir das vorhandene Lehrpersonal von unnötigen Zusatzaufgaben befreien. Aus diesem Grund fordert die AfD ab sofort ein Moratorium für Inklusion in Thüringen. Das wäre ein wichtiger erster Schritt auf dem Weg in eine bessere Bildungslandschaft.“

Wiebke Muhsal, bildungspolitische Sprecherin der AfD-Fraktion fügt an:

„Die Aussage des Landeselternsprechers Roul Rommeiß, Thüringen habe ein ‚flächendeckendes und strukturelles Stundenausfallproblem‘ trifft den Nagel auf den Kopf. Wir als AfD weisen seit geraumer Zeit darauf hin, dass die Ausfallstatistik jeglichen nicht ordnungsgemäß erteilten Unterricht ausweisen sollte, damit der tatsächliche – hohe Bedarf – an mehr Lehrern auch für Eltern und Schüler transparent dargestellt wird und aufgrund dessen tatsächlich auch mehr Lehrer eingestellt werden. Selbst das macht die Landesregierung nicht, weil dann die desolate Lage offenbar würde.

Unser Antrag im letzten Plenum, der die Anstellungsbedingungen für Lehrer über die Verbeamtung hinaus verbessern sollte, damit sich mehr Lehrer dafür entscheiden, hier in Thüringen zu unterrichten, wurde sang- und klanglos von den Regierungsfraktionen ohne Ausschussdebatte abgelehnt – eine demokratische Debatte ist offensichtlich nicht erwünscht. Unter anderem fordern wir die finanzielle Angleichung der Lehrergehälter in Thüringen an die in benachbarten Bundesländern gezahlten Lehrergehälter, um Anreize für Abwanderung zu reduzieren. Außerdem wollen wir, dass Lehrer von bürokratischem Aufwand entlastet werden und zwar durch die Einstellung von Verwaltungsassistenten. Um die Attraktivität des ländlichen Raums zu stärken, schlagen wir weiter eine Zulage für dort tätige Lehrer vor. Die Landesregierung muss handeln, wenn sie Thüringen nicht in die bildungspolitische Steinzeit zurückwerfen will!“

„Die Aussage des Landeselternsprechers Roul Rommeiß, Thüringen habe ein ‚flächendeckendes und strukturelles Stundenausfallproblem‘ trifft den Nagel auf den Kopf. Wir als AfD weisen seit geraumer Zeit darauf hin, dass die Ausfallstatistik jeglichen nicht ordnungsgemäß erteilten Unterricht ausweisen sollte, damit der tatsächliche – hohe Bedarf – an mehr Lehrern auch für Eltern und Schüler transparent dargestellt wird und aufgrunddessen tatsächlich auch mehr Lehrer eingestellt werden. Selbst das macht die Landesregierung nicht, weil dann die desolate Lage offenbar würde.

Unser Antrag im letzten Plenum, der die Anstellungsbedingungen für Lehrer über die Verbeamtung hinaus verbessern sollte, damit sich mehr Lehrer dafür entscheiden, hier in Thüringen zu unterrichten, wurde sang- und klanglos von den Regierungsfraktionen ohne Ausschussdebatte abgelehnt – eine demokratische Debatte ist offensichtlich nicht erwünscht. Unter anderem fordern wir die finanzielle Angleichung der Lehrergehälter in Thüringen an die in benachbarten Bundesländern gezahlten Lehrergehälter, um Anreize für Abwanderung zu reduzieren. Außerdem wollen wir, dass Lehrer von bürokratischem Aufwand entlastet werden und zwar durch die Einstellung von Verwaltungsassistenten. Um die Attraktivität des ländlichen Raums zu stärken, schlagen wir weiter eine Zulage für dort tätige Lehrer vor. Die Landesregierung muss handeln, wenn sie Thüringen nicht in die bildungspolitische Steinzeit zurückwerfen will!“