Freie Lernmittelgelder des Bildungsministeriums in anderen Bildungsbaustellen einsetzen

Der Etat für Lernmittel an Schulen sinkt wieder, nachdem das Bildungsministerium ihn zu Beginn dieses Schuljahres angehoben hatte. Das zusätzliche Geld war wegen der vielen Kindern von Asylbewerbern an Schulen notwendig geworden. Da zwischenzeitlich weniger Asylbewerber nach Thüringen gekommen sind, reduziert das Bildungsministerium das Budget für die Lernmittel auf das ursprüngliche Niveau.

Dazu sagt Wiebke Muhsal, bildungspolitische Fraktionssprecherin:

„An der Bildung darf nicht gespart werden. Die Landesregierung muss die notwendigen Ausgaben tätigen. Wenn der Bedarf an neuen Lernmitteln jedoch geringer wird, dann kann man dort auch sparen und die dadurch freigewordenen Mittel in anderen Bildungsbereichen einsetzen. Das muss die Landesregierung aber auch wirklich tun. Denn im Schulwesen gibt es viele Baustellen, zum Beispiel den Lehrermangel oder marode Schulgebäude.

Auch die CDU hat über Jahrzehnte die Bildung kaputt gespart. Die Auswirkungen sehen wir heute. Es ist purer Populismus, wenn Herr Tischner von der CDU-Fraktion behauptet, es würde die Schulen hart treffen, wenn das Geld für Lernmittel auf das Ursprungsniveau zurückgefahren wird.“