Kießling: Gotha muss nach Geldsegen Bürger mit nassem Haus helfen

Die Stadt Gotha ist ein Darlehen erlassen worden, indem es in einen Zuschuss umgewandelt wurde. 7,7 Millionen Euro stehen der Stadt somit zur Verfügung. Sie plant laut Medienberichten das Geld im Bereich Bildung zu investieren. Ein Regenrückhaltebecken an der Uelleber Straße bzw. an der Südtangente Gotha hat die Stadt allerdings nach wie vor nicht in Auftrag gegeben. Der Keller des Hauses von Birger Gröning an der Uelleber Straße steht somit weiterhin regelmäßig unter Wasser.

Dazu sagt Olaf Kießling, AfD-Landtagsabgeordneter für Gotha:

„Die Stadt Gotha muss endlich das Regenrückhaltebecken in dem Gebiet bauen, wie es ursprünglich auch geplant war. Es ist ein Skandal, dass das Haus von Herrn Gröning praktisch absäuft, er hilflos dabei zuschauen muss und die Stadtoberen trotzdem nicht endlich helfen. Ich hoffe, dass nach dem unerwarteten Geldsegen der seit 2006 geplante Bau des Regenrückhaltebeckens und die Sanierung der Retentionsflächen im Rahmen der Umgehungsstraße sich endlich umsetzen lassen. Investitionen in Bildung sind wichtig, keine Frage. Aber dank des zusätzlichen Geldes könnte die Stadt Gotha endlich die gravierende Fehleinschätzung mit dem Provisorium korrigieren und einem Bürger in Not zu seinem Recht verhelfen, was eigentlich ihre Pflicht wäre.“