Reform des öffentlich-rechtlichen Rundfunks: CDU-Worten müssen Taten folgen

Im Zusammenhang mit der aktuellen Reformdebatte um den öffentlich-rechtlichen Rundfunk hat Sachsen-Anhalts Minister für Medienangelegenheiten, Rainer Robra (CDU), jetzt in einem Interview erklärt, dass statt zweier deutschlandweit sendenden Rundfunkanstalten (ARD, ZDF) eine ausreichend sei. Zudem hat er die Ausdehnung der Öffentlich-Rechtlichen ins Internet kritisiert.

Der medienpolitische Sprecher der AfD-Fraktion im Thüringer Landtag, Stephan Brandner, sagt dazu:

„Die AfD setzt sich seit langem für eine grundsätzliche und umfassende Reform der Öffentlich-Rechtlichen ein. Der unentwegten Ausweitung der regierungsnahen Rundfunkanstalten und dem damit einhergehenden uferlosen Anstieg der Zwangsbeiträge muss endlich Einhalt geboten werden. Offenbar führen die parlamentarischen Initiativen, mit denen vor allem die AfD-Fraktion im Thüringer Landtag in der letzten Zeit eine grundlegende Reform auf den Weg bringen wollte, allmählich auch bei Regierungsvertretern zur Aufhebung von Denkblockaden. Das zeigt erneut, dass AfD wirkt. Wie ernst es Herrn Robra und der Union mit einer solchen Reform ist, muss sich allerdings erst herausstellen. Den wohlfeilen Worten müssen Taten folgen“.