Unpatriotische Wirtschaftspolitik schadet Thüringer Wirtschaft

Der Thüringer Automobilzulieferer Mitec hat den geplanten Abbau von 180 Stellen am Standort Eisenach bestätigt. Als Grund nannte das Unternehmen eine „kurzfristige Senkung der Kundenbedarfe in Europa und die notwendige Steigerung der Effizienz“. Ob es sich bei dem weggefallenen Großkunden um Opel handelt, wollte Mitec nicht bestätigen. Das Portfolio des Zulieferers soll um Antriebssysteme für Elektroautos ausgebaut werden.

Dazu sagt Björn Höcke, Vorsitzender der AfD-Fraktion im Thüringer Landtag:

„An Fällen wie Mitec sehen wir, was die seit Jahrzehnten verfehlte Energie-, Mobilitäts- und Klimaschutzpolitik der Altparteien anrichtet. Die Zerstörung der Geschäftsgrundlage der Automobilbranche ist im vollem Gange – und trifft ganz besonders Thüringen mit seinen vielen Zulieferern. Eine irrationale Feindseligkeit gegen die Verbrennungsmotorenindustrie beherrscht sämtliche Altparteien. Wie sonst wäre es zu erklären, dass der massive Verlust von Wettbewerbsfähigkeit aufgrund hoher Energiepreise und hoher klimaschutzpolitischer Auflagen hingenommen wird.

Wir akzeptieren diese schädliche Haltung der Altparteien nicht länger und fordern eine patriotische Wirtschaftspolitik. Diese muss den Bedürfnissen unserer Unternehmen Rechnung tragen, nicht ideologischen Fernzielen. Die durch Altparteienpolitik verursachte hohe Kostenbelastung muss deutlich gesenkt werden. So gelingt uns die Sicherung von Arbeitsplätzen – auch in der Branche der Verbrennungsmotoren, in der wir Deutschen noch führend sind.“