Opel-Beschäftigte drohen Opfer der Globalisierung zu werden

Der kriselnde Autobauer Opel plant laut Gewerkschaftsinformationen einen massiven Personalabbau in seinem Montagewerk in Eisenach. Die Belegschaft könnte von derzeit rund 1800 auf nur noch knapp 1000 Mitarbeiter schrumpfen, wenn die bislang vorliegende Produktionsplanung umgesetzt werde, hieß es am Mittwoch aus Kreisen der IG Metall.

Dazu sagt Björn Höcke, Vorsitzender der AfD-Fraktion im Thüringer Landtag:

„Wieder einmal zeigt die Globalisierung ihr hässliches Gesicht. Opel-Eigentümer PSA stellt die Belegschaften aller Opelwerke in eine bisher nicht gekannte direkte Lohn- und Flexibilisierungskonkurrenz. Nachdem bereits am Anfang des Jahres den abhängig Beschäftigten in Saragossa umfangreiche Zugeständnisse abgepresst wurden, wird eine erschreckende Drohkulisse für die Eisenacher Beschäftigten aufgebaut. Es ist zu befürchten, dass dem Opelwerk in Eisenach keine Zukunft gegeben wird. Ich warnte bereits im vergangenen Jahr in einer Plenarrede vor den wohlfeilen Garantien der PSA-Führung im Vorfeld der Übernahme. Darum haben wir heute eine Aktuelle Stunde für das kommende Plenum beantragt, die Opel und die Zukunft des Werks in Eisenach in den Blickpunkt nimmt.

Die nun erneut auftretende Angst der Mitarbeiter ist das Ergebnis der gescheiterten wirtschaftspolitischen Ausrichtung der Altparteien. Sie singen das falsche Lied der Globalisierung. Es braucht in Deutschland endlich wieder eine patriotische Wirtschaftspolitik, die sich nicht vorrangig an den Profitinteressen der internationale Großindustrie orientiert, sondern am Allgemeinwohl. Die gibt es nur mit der AfD!“