Familienpolitik

Die Familie steht im Mittelpunkt unserer Politik. Sie ist die Keimzelle der Gesellschaft. In ihr werden Verbindlichkeit und Verantwortung am intensivsten gelebt.

Familie sitzt vor ihrem Haus

Staatliche und gesellschaftliche Institutionen müssen die Familien und die Elternverantwortung unterstützen, anstatt den Versuch zu unternehmen, diese zu ersetzen. Aufgabe der Politik ist es, Rahmenbedingungen zu schaffen, in denen sich Familien entfalten und ihre gesellschaftserhaltenden Funktionen wahrnehmen können. Familien sind für uns mehr als ein Politikfeld. Sie sind für uns eine Querschnittsaufgabe, die wir bei all unseren Entscheidungen stets im Blick haben.

Auf Bundesebene erleben wir in Deutschland seit Jahrzehnten massive Ungerechtigkeiten. Die Kinder von heute zahlen morgen die Rente (von Kinderlosen). Für die großen finanziellen Lasten, die Eltern für ihren Nachwuchs auf sich nehmen, erhalten sie keinen angemessenen Ausgleich. „Förderleistungen“ des Staates gleichen die Belastungen durch die Steuer- und Sozialsysteme nicht annähernd aus. Solange wir diesen Fehlsteuerungen, die schon heute zu einer Vergreisung und langfristig zu einem Aussterben unseres Volkes führen, nicht auf Bundesebene entgegentreten können, bleibt uns nur, diese auf Landesebene so gut es geht abzufangen.

Wir setzen uns für ein Familiengeld ein, welches in der Höhe den Betreuungskosten in einer öffentlich geförderten Kindertagesbetreuung entspricht. Eltern sollen unabhängig von finanziellen Bedenken die für ihr Kind am besten geeignete Kinderbetreuung wählen können. Damit beenden wir auch die Ungerechtigkeit, dass Fremdbetreuung staatlich finanziert wird, während Eltern, die ihre Kinder selbst erziehen, leer ausgehen.

Die Schulen sind wichtige Zentren des kommunalen Lebens. Gerade im ländlichen Raum ist es entscheidend, dass die Schulen – gegebenenfalls mit kleineren Klassen oder jahrgangsübergreifendem Unterricht – als gemeinschaftlicher Lebensmittelpunkt erhalten bleiben.

Junge Familien wollen wir ermuntern, sich im ländlichen Raum anzusiedeln. Dazu braucht es neben der Stärkung des ländlichen Raums im Allgemeinen ein besonderes Eingehen auf die Bedürfnisse von Familien mit Kindern. Wir möchten ein Familiendarlehen für Thüringer Familien einführen, dessen Rückzahlung mit jedem Kind um ein Drittel erlassen wird. Kommunen brauchen Instrumente, um Familien im ländlichen Raum eine gute Perspektive zu bieten.

Familien müssen sich die Betreuung ihrer Kinder leisten können. Die Beiträge zu Kinderkrippe, Kindergarten und Hort sollen nach dem Einkommen und nach der Anzahl aller Kinder einer Familie gestaffelt werden.

Wir lehnen Ideologien wie „Gender-Mainstreaming“, die darauf abzielen, der Familie den besonderen Schutz des Grundgesetzes zu entziehen, entschieden ab. Auf Landesebene wollen wir den Missbrauch und die Geldverschwendung, die unter dem Deckmantel der „Gender-Forschung“ und angeblicher „Gleichstellung“ betrieben wird, aufdecken.

Parlamentarische Arbeit:

Anfragen, Anträge, Gesetzesentwürfe zur Familienpolitik

Ansprechpartner:

Wiebke Muhsal
Stellvertretende Fraktionsvorsitzende,
Sprecherin für Familie, Bildung, Jugend und Wissenschaft

Tel.: +49 (0) 3641 9281099
Mail: buero-muhsal@afd-thl.de
Facebook: Wiebke Muhsal

Florian Ulbrich
Referent für Sozial- und Arbeitsmarktpolitik, Gesundheitspolitik

Mail: florian.ulbrich@afd-thl.de