Gesundheitspolitik

Die Gesundheitsversorgung muss allen Menschen offenstehen.

Trotz der sehr guten Gesamtversorgung gibt es noch immer Bereiche, in denen sich die Situation problematisch gestaltet. In diesen sensiblem Themenfeldern ist ein Nebeneinander von Über- und Unterversorgung, aber auch Fehlversorgung festzustellen. Um diese Mängel zu beheben, muss jetzt umgesteuert werden. Mehr als dem staatlichen Gesundheitssystem kommt es aber den Eltern und der Familie zu, für eine gesunde Lebensweise Sorge zu tragen. Wir sind deswegen der Meinung, dass nicht noch mehr Geld ins Gesundheitssystem gesteckt werden muss. Mit einer vorausschauenden Gesundheitspolitik, die eine gesunde Lebensweise in den Mittelpunkt rückt, lassen sich viele teure Eingriffe vermeiden. Für die Zukunft ist es wichtig, klare und vor allem langfristige Vorgaben zu entwickeln. Gesundheitsreformen alle vier Jahre, die mehr Verwirrung als Klarheit schaffen, lehnen wir ab.

Arzt mit einem Stethoskop in den Händen

Die AfD-Fraktion steht für eine Stärkung des ländlichen Raums in allen Fragen der Gesundheitsversorgung:

Dazu zählen die Verbesserung der Arbeitsbedingungen der Hausärzte, aber auch kürzere Einsatzzeiten der Rettungsdienste. Es gilt, die Hygiene in den Krankenhäusern zu verbessern! Patienten müssen sich darauf verlassen können, dass sie die Klinik gesund und nicht krank macht. Für eine zukunftsfähige stationäre Versorgung brauchen wir Schwerpunktkliniken für komplizierte Eingriffe, denen zur Absicherung der Versorgung in der Fläche Akutkliniken zur Seite stehen.

Im Gesundheitswesen wird der individuellen Lebensplanung der Frauen zu wenig Aufmerksamkeit geschenkt.

Frauen sollen selbst entscheiden, wie sie ihre Kinder zur Welt bringen wollen.

Dafür brauchen wir mehr Hebammen – die Mittel wollen wir aus den Schwangerschafts-Programmen der Krankenkassen nehmen. Wenn wir Frauen bei der Erziehung der Kinder helfen wollen, müssen wir die Schwangerschafts- und Erziehungszeiten in Form von Rentenpunkten anrechnen.

Für uns beginnt Gesundheit mit einer gesunden Lebensweise. Kinder sollen Spaß an Sport und Bewegung haben. Nicht nur der Sportunterricht muss diesem Ziel Rechnung tragen, sondern die gesunde Lebensweise muss im Lehrplan berücksichtigt werden.

Ebenso fordern wir, die zahnärztlichen Vorsorgeuntersuchungen zu stärken: Wenn wir die Bedeutung der Zahngesundheit bereits im Kindesalter vermitteln, lassen sich später viele schmerzhafte Eingriffe vermeiden. Es gilt, den Öffentlichen Gesundheitsdienst zu stärken und die Reihenuntersuchungen abzusichern!

Der Alterung der Gesellschaft müssen Ärzte, Krankenhäuser aber auch Pflegeeinrichtung gleichermaßen Rechnung tragen.

Da die Pflege älterer und hilfsbedürftiger Menschen eine gesellschaftliche Aufgabe darstellt, regen wir eine gesamtsolidarische Finanzierung an.

Vor allem Crystal Meth, aber auch anderen Drogen, müssen wir mehr Aufmerksamkeit widmen, denn alle Konzepte zur Suchtprävention sind bisher gescheitert.

Wir brauchen keine Dämonisierung, sondern eine öffentliche Debatte über die Ursachen des Drogenkonsums.

Insgesamt ist eine Kostenbremse im Gesundheitswesen unerlässlich. Nur durch mehr Vorsorge und eine gesunde Lebensweise lässt sich eine weitere Leistungsausweitung vermeiden!

Parlamentarische Arbeit:

Anfragen, Anträge, Gesetzesentwürfe zur Gesundheitspolitik

Ansprechpartner:

Corinna Herold
Sprecherin für Soziales, Arbeit, Gesundheit, Religion, Kultur und Petitionen,
Mitglied in der Strafvollzugskommission

Tel.: +49 (0) 3685 4133081
Facebook: Corinna Herold

Dr. Falk Illing

Referent für Gesundheitspolitik, Umweltpolitik und Energiepolitik

Mail: falk.illing@afd-thl.de