Björn Höcke: Wo bleibt der Kampf gegen den Linksextremismus?

AfD-Fraktionsvorsitzender Björn Höcke: Wo bleibt der Kampf gegen den Linksextremismus?

Nach der Lektüre des Koalitionsvertrages äußerte der Fraktionsvorsitzende der AfD im Thüringer Landtag, Björn Höcke, sein Unverständnis über die fehlende Bereitschaft der Koalitionäre in spe allen Gefährdungen der Demokratie mit Entschlossenheit zu begegnen. “Obgleich der Bericht des Bundesamts für Verfassungsschutz 2013 von zum Teil `hemmungsloser Gewalt’ der linksextremistischen Szene spricht und Linksextremisten im Vergleich zu Rechtsextremisten weit mehr als doppelt so viele Gewalttaten verüben,  wird der Kampf gegen die linken Demokratiefeinde an keiner Stelle im Vertrag erwähnt”, führte Höcke aus. Dagegen würde das bestehende Landesprogramm in seiner einseitigen Ausrichtung  im Umfang von einer Million Euro aufgestockt, um nicht vermittelbaren und oftmals dem linksextremen Milieu entstammenden Politologen und Sozialpädagogen in Versorgungsposten zu bringen.

Auch würden in diesem Vertragswerk permanent die Begriffe “rechts” und “rechtsextrem” gleichgesetzt, was eine bei  Linksideologen beliebte Masche sei.

“Hinter dem von rot-rot-grün ausgerufenen Kampf gegen rechts steht in Wahrheit ein Kampf gegen bürgerliche Werte und bewährte Traditionen”, so Höcke weiter.  Auch im Kampf gegen die klassische Familie als Keimzelle von Volk und Staat sei die ideologische Zielrichtung klar ablesbar. “Durch die Abschaffung des Landeserziehungsgeldes nimmt man den selbstbestimmten Familien eine entscheidende Wahlmöglichkeit und versucht schon die Jüngsten der staatlichen Einflußnahme zu unterwerfen. Mit der im ‘Thüringer Bildungsplan von null bis 18 Jahren’ eingespeisten Früh- und Hypersexualisierung wird die neue rot-rot-grüne Regierung unseren Kindern einen Teil ihrer unbeschwerten Kindheit zu rauben versuchen”, erklärte Höcke, um abschließend zu betonen: “Wer  es wagt, die Seele unserer Kinder anzurühren, muß mit unserem entschlossenen Widerstand rechnen.

AfD - Fraktion im Thüringer Landtag,
Lutz Klaus, Pressesprecher