SPD betreibt Vetternwirtschaft

Die Besetzung des Präsidentenamts im Landesverwaltungsamt mit dem ehemaligen SPD-Landrat Frank Roßner kritisiert Björn Höcke, AfD-Fraktionsvorsitzender im Landtag:

“Diese Vetternwirtschaft der Altparteien muss aufhören. Es ist eine Unart, dass Rot-Rot-Grün einen so wichtigen Posten ohne Ausschreibung vergibt. Damit zieht maximal Mittelmaß in das Landesverwaltungsamt ein. Die AfD fordert dagegen eine Bestenauslese, um eine effiziente Verwaltung zu ermöglichen. Der Staat darf den Altparteien nicht als Beute dienen. Besonders schlimm sind die Zustände in Thüringen. Nirgendwo gibt es mehr politische Beamte, wie Sebastian Dette, Präsident des Landesrechnungshofes, immer wieder betont. Herr Dette hat sich große Verdienste erworben, indem er gewissenhaft die von der Politik verursachten Kosten aufdeckt. Er wird wissen, wie schlimm der Dilettantismus von unzureichend qualifizierten politischen Beamten ist. Seine Forderung die Anzahl entsprechender Stellen zu reduzieren, unterstützt die AfD-Fraktion daher.

Wären die Bürger im Saale-Orla-Kreis mit Herrn Roßner als Landrat zufrieden gewesen, dann hätten sie ihn 2012 nicht abgewählt. Da Rot-Rot-Grün aber nur aus Verlierern bei Direktwahlen besteht, haben sie scheinbar kein Problem ihn zum Chef des Landesverwaltungsamts zu ernennen.

Nach der Verabschiedung des Landeshaushalts für 2015 will die Landesregierung noch zwei weitere Staatssekretäre für das Wirtschafts- und das Infrastrukturministerium einstellen. Natürlich werden auch dort Parteifreunde zum Zuge kommen. Es fehlt mir schlicht das Verständnis dafür, dass Rot-Rot-Grün die Verwaltung weiter aufbläht. Bisher ging es doch auch ohne die zusätzlichen Posten.”