AfD Thüringen befürwortet Neuauflage des DDR-Ehekredits

Demographische Herausforderung durch Familienpolitik lösen

Einwanderung ist nicht die Lösung für die demographischen Probleme Deutschlands. Das hat eine aktuelle Auswertung des Statistischen Bundesamtes ergeben. Trotz Migration werde die Einwohnerzahl in Deutschland im Jahr 2060 bei gleichzeitiger Überalterung bei nur noch 70 Millionen Menschen liegen.

„Damit wird die Politik der Altparteien, bei der Zukunftssicherung auf Zuwanderung zu setzen anstatt auf die eigene Bevölkerung, ad absurdum geführt“, erklärt der Vorsitzende der AfD-Fraktion im Thüringer Landtag, Björn Höcke. Die AfD sehe sich in ihrer programmatischen Ausrichtung durch die Berechnung des Statistischen Bundesamtes bestätigt. „Die einzige nachhaltige Strategie, um die deutsche Bevölkerung stabil zu halten, ist, Familien mit Kindern zu fördern. Die Familienpolitik steht für uns daher im Zentrum unseres politischen Handelns.“

„Wir befürworten ein Familiendarlehen, dessen Rückzahlung mit jedem Kind um ein Drittel erlassen wird. Mit dieser Art Startguthaben soll es jungen Menschen ermöglicht werden zu heiraten – auch wenn sie noch in der Ausbildung oder im Studium stehen. Durch den Erlass des Kredits entsteht zudem ein großer Anreiz, Kinder zu bekommen. Eine ähnliche familienpolitische Maßnahme hat es bereits in der DDR gegeben. Diese hat dazu geführt, dass es beispielsweise für Studenten normal war, jung Familien zu gründen. Das wäre auch für unsere heutige Gesellschaft eine sehr erfreuliche Entwicklung, die unbedingt gefördert werden sollte“, sagt Höcke.

Außerdem setze sich die AfD in Thüringen derzeit für den Erhalt des Landeserziehungsgeldes ein. Perspektivisch solle dies zu einem monatlichen Familiengeld weiterentwickelt werden, um eine Wahlfreiheit in der Kinderbetreuung zu ermöglichen.