Demographische Katastrophe: aktive Familienpolitik statt Zuwanderung

Die derzeitige, vollkommen unkontrolliert ablaufende Zuwanderung wird von den Altparteien immer noch als Chance für unser vergreisendes Thüringen nicht nur gerechtfertigt, sondern auch gepriesen. „Für unser Land gibt es durch diese Art der Einwanderung nichts zu gewinnen, aber vieles zu verlieren. Die oftmals kulturfremden, nicht integrierbaren Menschenmengen gefährden die Stabilität und Integrität unseres Staatswesens“, erklärte Wiebke Muhsal, bildungs- und familienpolitische Sprecherin der AfD-Fraktion im Thüringer Landtag.

„Wir müssen uns davon verabschieden, zu glauben, wir könnten die Folgen der eigenen Geburtenverweigerung mit Zuwanderung lösen“, so Muhsal weiter. In Thüringen wie in Deutschland müsse endlich wieder eine Familienpolitik gemacht werden, die ihren Namen auch verdiene. „Was heute unter Familienpolitik läuft, wie zum Beispiel die einseitige Bevorzugung der Krippenfinanzierung vor der häuslichen Betreuung, ist in erster Linie Arbeitsmarktpolitik. Das führt aber erwiesenermaßen nicht dazu, dass Paare sich überhaupt für Kinder oder für eine größere Anzahl von Kindern entscheiden“, sagte Muhsal. Auf der anderen Seite gebe es Fördermaßnahmen, wie das Kindergeld, die aber die Benachteiligungen von Familien im Steuer- und Rentensystem nicht annähernd ausgleichen. „Statt der Schaffung von Parallelgesellschaften durch kräftiges Zutun von Rot-Rot-Grün braucht Thüringen endlich ein Familiengeld. Mehr Kinder bedeuten, dass unsere Gesellschaft und unsere Sozial- und Rentensysteme dann wieder auf stabilen Füßen stehen.“

In einem natürlichen Reproduktionsprozess würden gleichermaßen Jungen wie Mädchen geboren. Die derzeitige Einwanderung über die Asylschiene führe jedoch vor allem junge, muslimische Männer nach Deutschland. „Diese deutliche Aussage erlauben die Daten des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge. In westdeutschen Großstädten lassen sich die Probleme einer Masseneinwanderung aus dem muslimischen Kulturkreis schon heute beobachten. Es haben sich Parallelgesellschaften gebildet mit eigenen Werten und Regeln, die mit der freiheitlich-demokratischen deutschen Grundordnung oftmals nicht mehr viel zu tun haben, aber die von Sozialtransfers abhängen“, sagte Muhsal.