Absage des AfD-Bürgerdialogs in Gotha nach linken Drohungen

Höcke: „Frontalangriff auf die Demokratie“

Einen „Frontalangriff linker Gesinnungsterroristen auf die Demokratie“ hat der Vorsitzende der AfD-Fraktion im Thüringer Landtag, Björn Höcke, die erneute Absage eines Bürgerdialogs der AfD-Fraktion wegen linker und linksextremer Drohungen genannt. Am morgigen Mittwoch sollten im „Best Western Hotel/Der Lindenhof“ in Gotha, Höcke, Stefan Möller, der migrationspolitische Sprecher der Fraktion und Olaf Kießling, der für den Wahlkreis zuständige AfD-Landtagsabgeordnete, die Grundzüge der Asyl- und Zuwanderungspolitik der AfD-Fraktion erläutern und Fragen der Bürger dazu beantworten. Nach massiven anonymen Drohungen aus dem linksextremen Spektrum gegen sein Hotel aber auch seine persönliche Sicherheit sah sich der Geschäftsführer des Hotels jedoch gezwungen, der AfD die zugesagten Räume wieder zu entziehen.

„Die Saat, die Linke, SPD und Grüne in Thüringen durch ihre Diffamierungen gegen die AfD gesät haben, geht langsam auf“, so Höcke. Dass Veranstaltungen demokratischer Parteien wegen Drohungen extremistischer Kräfte nicht stattfinden könnten, erinnere an finstere Zeiten der deutschen Geschichte. Höcke beklagt: „Die Landesregierung unterstützt solche gewaltbereiten, radikalen Gruppierungen am linken Rand nicht nur finanziell, sondern solidarisiert sich auch offen mit ihnen.“ In diesem Zusammenhang nannte er auch die Jugendorganisationen von Linke, SPD und Grüne. Die AfD werde den Bürgerdialog in Gotha im kommenden Jahr nachholen. Bei der Wahl der Räumlichkeiten werde sie in Zukunft das Gewaltpotential der linksradikalen Kräfte noch stärker berücksichtigen. Bereits am Montag konnte der Bürgerdialog der AfD-Fraktion in Jena aus demselben Grund nicht stattfinden. „Im Kampf für eine freie und demokratische Gesellschaft lässt sich die AfD weder einschüchtern, noch ist sie bereit, Zugeständnisse an gewaltbereite, demokratiefeindliche Kräfte zu machen“, sagte Höcke.