Angespannte Situation an Thüringer Schulen – alle Altparteien haben versagt

Während der Pressekonferenz zum neuen Schuljahr wies Bildungsministerin Birgit Klaubert darauf hin, dass die Lage an den Thüringer Schulen weiterhin angespannt sei. Dazu erklärt, Wiebke Muhsal, die bildungspolitische Sprecherin der AfD-Fraktion:

„Der Altersdurchschnitt der Thüringer Lehrer von 51,3 Jahren ist zu hoch und zu viele Lehrer werden quasi gleichzeitig in den Ruhestand gehen. Das ist das Ergebnis einer langfristigen Fehlentwicklung, die die CDU-geführten Landesregierungen in den letzten Jahren zu verantworten haben, die nicht in vernünftiger Art und Weise neue Lehrer eingestellt haben.
Rot-Rot-Grün hat die tatsächliche Situation noch immer nicht wahrgenommen: Wenn mehr Lehrer in den Ruhestand gehen, als neu eingestellt werden und gleichzeitig hunderte Lehrer abgeordnet oder langzeiterkrankt sind, dann ist eine vernünftige Unterrichtsabdeckung an unseren Schulen nicht mehr möglich. Auch statistische Tricks zur Verschleierung des Unterrichtsausfalls reichen nicht mehr aus, um das Versagen der Bildungsminister zu vertuschen: Der Anteil des ausgefallenen Unterrichts war im vergangenen Jahr so hoch wie lange nicht mehr.“