Höcke: Keine politische Opel-Übernahme ohne Arbeitsplatzgarantie!

Die Übernahme des Autobauers Opel durch den französischen Konzern Peugeot-Citroën wird zum Abbau vieler Arbeitsplätze führen, glaubt der Chef des CAR-Centers an der Universität Duisburg-Essen, Ferdinand Dudenhöffer. Davon könne auch der Opel-Standort Eisenach betroffen sein.

Dazu sagt der AfD-Fraktionsvorsitzende Björn Höcke:

„Schon eine Reduzierung der Arbeitsplätze im Eisenacher Opel-Werk würde Thüringen schwer treffen. Eine Schließung des Werkes käme für das ohnehin wirtschaftsschwache Land einer Katastrophe gleich. Laut dem Autoexperten Dudenhöffer ist ‚nicht sicher, ob die vergleichsweise kleine Montage in Eisenach gebraucht’ werde.

Es ist richtig, wenn Landeswirtschaftsminister Wolfgang Tiefensee Eisenach als starken Standort der Dualen Hochschule Gera-Eisenach in die Waagschale wirft und auf die vorhandenen Forschungseinrichtungen und das Netzwerk an Opel-Zulieferern hinweist. Aber das dürfte nicht genug sein. Er weiß so gut wie ich, dass es sich bei Peugeot-Citroën um einen Staatskonzern handelt, also um ein politisch gesteuertes Unternehmen. Genau genommen, ist die Opel-Übernahme also eine politische Übernahme.

In Frankreich regieren die Sozialisten, mit denen die deutschen Sozialdemokraten in ihrer ruinösen Europapolitik ansonsten so innig verbunden sind. Jetzt können beide Seiten beweisen, was diese gern zur Schau gestellte Solidarität Wert ist, wenn es um deutsche Arbeitsplätze und deutsche Technologie geht. Kurz, meine Erwartungen an die SPD-Wirtschaftsminister Zypries und Tiefensee sind, dass die Franzosen eine Standort- und Arbeitsplatzgarantie für Eisenach und die anderen deutschen Opel-Standorte abgeben.“