Hass und Hetze gegen AfD in Apoldaer Lokalausgabe der Thüringer Allgemeinen

Der Apoldaer Lokalredakteur der Thüringer Allgemeinen, Klaus Jäger, hat dem Bürgermeister der Stadt, Rüdiger Eisenbrand, vorgeworfen, „den Rattenfängern vom rechten Rand die Tür geöffnet“ zu haben. Gemeint war die AfD-Fraktion, die am 2. März einen Bürgerdialog in Apolda durchführen möchte. Bürgermeister Eisenbrand wurde von Jäger dafür kritisiert, es trotz eindeutiger Rechtslage nicht zunächst auf einen Rechtsbruch ankommen zu lassen, um die Veranstaltung zu verhindern.

Dazu sagt die stellvertretende Fraktionsvorsitzende Wiebke Muhsal:

„Personen des öffentlichen Lebens als ‚Rattenfänger‘ zu bezeichnen und demzufolge ihre Anhänger als ‚Ratten‘, ist menschenverachtend. Herr Jäger stellt sich mit seiner Hasstirade gegen die AfD in eine Reihe mit solchen Leuten, die Gewalt und Rechtsbruch als legitimes Mittel der politischen Auseinandersetzung betrachten, weil sie gar nicht mehr willens oder in der Lage sind, den vermeintlichen ‚Feind‘ als Menschen zu erkennen. Besser kann man die gewalttätige Antifa gar nicht anstiften.

Als Frau, die für Kinder Verantwortung trägt und auch persönlich in einer gewissen Gefahrenlage leben muss, finde ich diese Hetze erschütternd. Ich erwarte, dass die Chefredaktion sich von solchen Aussagen distanziert und für eine objektive Berichterstattung Sorge trägt.“

Die Veranstaltung findet im Übrigen am Donnerstag statt und nicht, wie Herr Jäger behauptet, am Freitag.