Landesregierung arbeitet gegen die Interessen der Automobilzulieferer in Thüringen

Der Thüringer Automobilzulieferer Mitec Automotive will nach Informationen des MDR bis zu 180 Arbeitsplätze abbauen. Grund dafür soll ein weggefallener Großauftrag sein.

Der parlamentarische Geschäftsführer der AfD-Fraktion, Stefan Möller, macht sich vor diesem Hintergrund unter anderem um den Wirtschaftsstandort Eisenach Sorgen:

„Nachrichten wie aktuell von Mitec Automotive sind nur ein Vorgeschmack dessen, was die seit Jahrzehnten verfehlte Energie-und Klimaschutzpolitik verursachen wird. Es geht hier um nichts anderes als die Geschäftsgrundlage der ganzen Automobilbranche und damit eben auch von Zulieferern aus Thüringen. Hohe Energiepreise und klimaschutzpolitische Abgaben verursachen hohe Produktionskosten in Thüringen. Hinzu kommen aus den Reihen der Altparteien die offenen Feindseligkeiten gegen die Technologie der Verbrennungsmotoren. In Kombination wird sich dies bereits mittelfristig absehbar schwer auf den wirtschaftlichen Erfolg Thüringer Unternehmen auswirken.”

Möller mahnt vor diesem Hintergrund in der Energie-, Klimaschutz-und Mobilitätspolitik ein Umdenken an, da anderenfalls nicht nur in Westthüringen viele Arbeitsplätze auf dem Spiel stehen: „Wir brauchen dringend eine patriotische Wirtschaftspolitik, die sich am Interesse Thüringens orientiert. Dieses Interesse besteht nicht im Absenken des ohnehin sehr geringen CO2-Ausstoßes unseres Freistaats, sondern in der Sicherung von Arbeitsplätzen, die auf die deutsche Technologieführerschaft bei Verbrennungsmotoren gestützt sind.“