Höcke zu Mordanschlag auf AfD-Politiker Magnitz

Der Bremer AfD-Landesvorsitzende und Bundestagsabgeordnete Frank Magnitz ist von mehreren Angreifern attackiert und schwer verletzt worden. Die Tat ereignete sich am Montagnachmittag in der Bremer Innenstadt. Laut Polizei seien die Männer vermummt gewesen. „Mit einem Kantholz schlugen sie ihn bewusstlos und traten weiter gegen seinen Kopf, als er bereits am Boden lag“, erklärte die AfD Bremen. Ein Bauarbeiter sei eingeschritten und habe den Angriff beendet. Der polizeiliche Staatsschutz und die Staatsanwaltschaft Bremen leiteten Ermittlungen ein. Es sei von einer politisch motivierten Tat auszugehen.

Die AfD war bereits in der vergangenen Woche Ziel mehrerer Angriffe geworden. Unter anderem gab es in Döbeln ein Sprengstoffattentat auf ein AfD-Büro und in Erfurt einen Farbanschlag auf des Wahlkreisbüros des AfD-Bundestagsabgeordneten Stephan Brandner.

Dazu sagt Björn Höcke, Vorsitzender der AfD-Fraktion im Thüringer Landtag:

„Mit dem Sprengstoffattentat auf ein AfD-Wahlkreisbüro in Sachsen kündigte sich bereits eine neue Eskalationsstufe der Gewalt gegen die patriotische Opposition in Deutschland an. Mit dem Mordanschlag auf den AfD-Landesvorsitzenden von Bremen, den Bundestagsabgeordneten Frank Magnitz ist sie nur wenige Tage später traurige Realität. Dieses Verbrechen ist das bisher deutlichste Indiz dafür, dass die politische Kultur im Land und damit letztlich die Demokratie vor unseren Augen zerfällt. Die Kartellparteien und die etablierten Medien haben teilweise eine Mitschuld an diesem Anschlag auf unsere Republik. Linksextreme Gewalt wurde immer wieder verharmlost und relativiert, der Linksextremismus zumindest indirekt über Jahre mit Millionen Euro Steuergeld genährt. Diejenigen, die die Berliner Republik Weimarer Spätverhältnissen zugeführt haben, sind jetzt schon schuldig vor der Geschichte geworden. In Gedanken bin ich jetzt bei meinem Freund Frank Magnitz und seiner Familie.“