Möller: Diversitätskonzept offenbart falsche Prioritätensetzung

Die Thüringer Landesregierung plant eine große Umfrage unter den 20.000 Landesmitarbeitern. Diese sollen dabei zu hochsensiblen und intimen Details ihres Lebens befragt werden. Das Ziel der Umfrage, die 312.000 Euro kostet, ist ein sogenanntes Diversity-Konzept.

Dazu sagt Stefan Möller, parlamentarischer Geschäftsführer der AfD-Fraktion:

„Statt sich relevanten Themen wie dem anhaltenden Lehrermangel oder der konsequenteren Durchsetzung von Abschiebungen zu widmen, plant die rot-rot-grüne Landesregierung für über 300.000 Euro ein Diversitätskonzept. Damit setzt sie nicht nur völlig falsche Prioritäten und verschwendet Steuergelder, sondern dringt auch in bester DDR-Manier in die Privatsphäre der Landesbediensteten ein. In gewisse Dinge hat sich ein Arbeitgeber nicht einzumischen, und das gilt auch für Regierungen.

Die AfD-Fraktion lehnt diesen Eingriff in das Recht der Landesbediensteten ab, denn wir stehen auf der Seite der Freiheit. Wir fordern die Landesregierung auf, von der geplanten Umfrage und ihrem Diversitätskonzept abzusehen.“