Muhsal: Thüringer Landesregierung lässt Kinder in Armut zurück

Muhsal: Thüringer Landesregierung lässt Kinder in Armut zurück

In Thüringen leben 14,2 Prozent aller Kinder in Armut, das heißt, sie sind auf Leistungen zur Sicherung des Existenzminimums angewiesen. Das geht aus einem Entwurf des zweiten Sozialstrukturatlas für Thüringen hervor, den Sozialministerin Heike Werner (Linke) und der Erfurter Sozialforscher Marcel Helbig am Montag vorstellten.

Dazu sagt die stellvertretende Vorsitzende der AfD-Fraktion im Thüringer Landtag, Wiebke Muhsal:

„Unter Rot-Rot-Grün verfestigt sich die Kinderarmut in Thüringen. Daran lässt der zweite Sozialstrukturatlas keinen Zweifel. Wenn 14,2 Prozent aller unter 15-jährigen Kinder auf Leistungen zur Sicherung des Existenzminimums angewiesen sind, läuft etwas gründlich schief.
In bestimmten städtischen Gebieten von Erfurt, Jena und Gera liegt der Anteil der Kinderarmut sogar bei 50 Prozent und mehr. Das sind unhaltbare Zustände.

Das heißt: Linke Politik lässt in Thüringen die schwächsten Glieder der Gesellschaft in Armut zurück. Statt sich um die gesellschaftliche Teilhabe von Kindern in den Plattenbausiedlungen zu kümmern, engagiert sich die rot-rot-grüne Landesregierung lieber für Genderprojekte oder Frühsexualisierung von Grundschülern.“