Henke: Maßnahmen zum Schutz vor der Schweinepest müssen ausgeweitet werden

Henke: Maßnahmen zum Schutz vor der Schweinepest müssen ausgeweitet werden

Die Afrikanische Schweinepest (ASP) versetzt nun auch Thüringer Bauern in Alarmbereitschaft. In der vergangenen Woche nämlich wurde ein infiziertes Wildschwein nahe der deutschen Grenze in Polen entdeckt.

Dazu Jörg Henke, Sprecher für Landwirtschaft und Forsten der AfD-Fraktion im Thüringer Landtag:

„Den Thüringer Bauern werden umfangreiche Auflagen zur Seuchenabwehr gemacht, die sie mit hohem Aufwand einhalten, um die Ausbreitung von Tierseuchen wie der Afrikanischen Schweinepest zu verhindern.
Auch die Jäger in Thüringen zeigen hohes Engagement, wenn es darum geht, die Wildschweine als Überträger der Schweinepest zu beobachten und ggf. zu dezimieren.

Dem Aspekt der Übertragung dieser Seuche durch Fernfahrer, die aus betroffenen Gebieten im Osten Europas durch Thüringen fahren, wird jedoch nicht genügend Aufmerksamkeit geschenkt. Die Dramatik wird aus meiner Sicht verkannt: Denn bereits die Entsorgung unscheinbarer Lebensmittelreste aus infizierten Gebieten kann genügen, um die Hausschweinpopulation unseres Bundeslandes, ja letztendlich der gesamten Bundesrepublik, zu gefährden.

Warnschilder und Broschüren reichen da bei weitem nicht aus. Kontrollen an den Grenzen zum osteuropäischen Ausland sowie Kontrollen auf Autobahnrastplätzen an der A4 und A9 sind überfällige Maßnahmen, die schnellstens eingeleitet werden sollten.“