Hoffmann: Schlachtviehtransporte ins Ausland endlich unterbinden – Neuansiedlung von Großschlachthöfen in Thüringen

Vor Schmerzen brüllende Kühe und andere Schlachttiere, die über Stunden in Transportfahrzeugen leiden, sind unmittelbare Auswirkungen der über Jahre hinweg verantwortungslosen und planlosen Altparteienpolitik, die in der Corona-Krise verstärkt deutlich wird. Völlig unvorbereitet auf eine Schließung der polnisch-deutschen Grenze, staute sich in den letzten Tagen eine Vielzahl an Tiertransporten, die Schlachtvieh unter anderem aus dem Freistaat Thüringen nach Osteuropa verbrachten.

Nadine Hoffmann, Sprecherin für Tierschutz der AfD-Fraktion im Thüringer Landtag, fordert daher:

„Im Hinblick auf das Tierwohl fordert die Alternative für Deutschland bereits seit Jahren mit Nachdruck, dass grundsätzlich immer der nächstgelegene Schlachthof angefahren werden muss und der Transport von Schlachttieren nur über kurze Distanzen innerhalb von Deutschland erlaubt werden soll! Allerdings gibt es in Thüringen keine nennenswerten Schlachthöfe mehr, weshalb eine regionale Schlachtung vor Ort derzeit nicht mehr möglich ist. Da auch die nächstgelegenen Schlachthöfe in Bayern und Sachsen-Anhalt nicht über die notwendige Kapazität verfügen, um die anfallende Menge an Schlachtvieh aus Thüringen zu verarbeiten, ist es dringend geboten, diese Kapazitäten in Thüringen wieder aufzubauen. Dazu bedarf es der gezielten Ansiedlung und Förderung von modernen Großschlachthöfen im Freistaat!“