Dr. Lauerwald: Rettungsdienste in Thüringen sofort angemessen in die Belieferung von Schutzausrüstungen einbeziehen

Bereits vergangenen Dienstag kündigte Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) eine Lieferung von zehn Millionen dringend benötigter Atemschutzmasken zur weiteren Verteilung an die Kassenärztlichen Vereinigungen und die Bundesländer an. Diese Lieferungen sollten laut Kassenärztlicher Bundesvereinigung unter anderem an Praxen, Bereitschaftsdienste und Stellen für Testabstriche verteilt werden. Allerdings wurden Rettungsdienste bei der Planung offenbar nicht berücksichtigt. Am Wochenende hat sich der Landesverband des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) mit einem Hilferuf an die Öffentlichkeit gewandt. Das DRK sieht die Einsatzbereitschaft des Rettungsdienstes in Thüringen aufgrund mangelnder Schutzmasken und -kittel in Gefahr.

Dazu sagt der gesundheitspolitische Sprecher der AfD-Fraktion im Thüringer Landtag, Dr. Wolfgang Lauerwald:

„In der schwierigen Situation, in der wir uns gerade befinden, hat die Landesregierung mit allen ihr zur Verfügung stehenden Mitteln dafür Sorge zu tragen, derartige Missstände abzustellen und zu gewährleisten, dass die vom Bundesgesundheitsministerium zugesicherten Schutzausrüstungen auch dort ankommen, wo sie wirklich benötigt werden – und da stehen die Rettungsdienste nun einmal ganz oben auf der Liste.
Einmal mehr werden die Versäumnisse der Landesregierung deutlich, die im Gleichschritt mit der Bundesregierung lange Zeit den irrigen Eindruck erweckt hat, die Corona-Pandemie sei auf China begrenzt und würde nicht auf Deutschland überspringen. Durch das politische Missmanagement wurden umfassende Maßnahmen wie die Sicherstellung der Versorgung des Gesundheitswesens mit Arzneimitteln und Medizinprodukten nicht rechtzeitig vorbereitet. Ausbaden müssen die Engpässe letztlich diejenigen, die im Berufsalltag im Umgang mit dem Coronavirus auf Schutzausrüstungen angewiesen sind, um nicht ihre eigene Gesundheit zu gefährden. Lippenbekenntnisse helfen keinem weiter!“