Hoffmann: Kurzsichtiges Agieren beim Thema Wolf rächt sich ­– Planlose Umweltministerin ruft in Berlin um Hilfe

Nachdem vor allem die Grünen die Wiederansiedlung des Wolfs im Freistaat euphorisch begrüßt haben, ohne sich um die Folgen gerade für Weidetierhalter Gedanken zu machen, soll nun Berlin zur Rettung eilen. Umweltministerin Siegesmund ruft bei Bundesministerin Schulze nach Hilfe. Konkret geht es um die Ohrdrufer Wölfin und die schwindende Akzeptanz gegenüber dem grünen ‚Wolfsmanagement‘ der Landesregierung.

Nadine Hoffmann, umweltpolitische Sprecherin der AfD-Fraktion im Thüringer Landtag, erklärt hierzu:

„Es war abzusehen, dass das kurzsichtige Handeln von Rot-Rot-Grün nicht lange gut gehen würde. Die ganze Planlosigkeit der zuständigen Thüringer Ministerin wird durch ihren Hilferuf offensichtlich. War zunächst seitens der Verantwortlichen vollmundig von einer großen Akzeptanz der Nutztierhalter beim Thema Wolf die Rede, so auch in der Antwort auf meine Kleine Anfrage 7/437, bittet man nun kleinlaut Berlin um Rat und Tat. Das entsprechende Bundesgesetz soll nun plötzlich angepasst werden. Ebenso mit wehenden Fahnen wurde ein mit Steuergeldern gefördertes Projekt zum Einsatz von Herdenschutzhunden angekündigt. Auf Nachfragen (so die Kleinen Anfragen 7/850 und 7/851) gibt die Landesregierung dann zu, dass eine systematische Erfassung von Herdenschutzhunden in Thüringen gar nicht vorliegt. Auch die anderen Antworten sprechen nicht für fundierte Grundlagen und vorausschauendes Denken.

Ich fordere die Landesregierung auf, endlich einen klaren Kurs zu verfolgen und die Nutztierhalter nicht weiter mit medienwirksamen Aufrufen zu vertrösten. Denn diese brauchen jetzt Hilfe!“