Höcke: Staatlich gelenkte Deindustrialisierung und bewusst herbeigeführter Job-Kahlschlag gefährden sozialen Frieden in unserem Land!

Als Folge des sogenannten „Technologiewandels“, durch den die Altparteien in seltenen gekanntem Gleichschritt die staatliche Überförderung der Elektromobilität ohne Rücksichtnahme auf die marktwirtschaftlichen Gesetze politisch vorantreiben wollen, wurden in nur wenigen Jahren in Deutschland hunderttausende Arbeitsplätze in zuvor prosperierenden Unternehmen und Branchen rücksichtslos vernichtet. Ein weiterer Raubbau an den wirtschaftlichen Grundpfeilern unseres Landes, die über Generationen durch zielstrebig und umsichtig agierende Unternehmer und ihre Arbeitnehmer aufgebaut wurden, steht in den kommenden Monaten bevor, wenn zusätzlich die Folgen des von Bundes- und Landesregierung verordneten Corona-Generalstreiks in aller Schonungslosigkeit zutage treten. Um dieser verheerenden Entwicklung, die derzeit insbesondere in der Automobil- und Automobilzulieferindustrie sowie im Maschinenbau um sich greift, entgegen zu treten und sie in den Fokus der Öffentlichkeit zu rücken, hat die Fraktion der AfD im Thüringer Landtag für den heutigen Mittwoch, 16. September 2020, ein Sonderplenum beantragt.

Hierzu erklärt Björn Höcke, Fraktionsvorsitzender der AfD im Thüringer Landtag:

„Die Säule des deutschen Wohlstandes wankt, weil die gebrauchten Parteien mit einer gigantischen Abrißbirne durch Deutschland rollen, ohne einen Wiederaufbauplan in der Tasche zu haben! Ohne Rücksicht auf Verluste wird etwas ‚transformiert’, das einzigartig war und Deutschland über Jahrzehnte zu einem wirtschaftlichen Fels in der Brandung gemacht hat. Unser exzellent ausgebildeter, hochproduktiver und motivierter Industriearbeiter-Adel wird durch die ‚Große Transformation’ – die schon vom Namen her an die schlimmsten Auswüchse der maoistischen Kulturrevolution erinnert – abgewickelt und damit Millionen Lebensträume zerstört.

Dieser sinnentleerte Politikansatz ist nicht nur unsozial und kaltherzig, er widerspricht jeder menschlichen Logik. Die Krise im deutschen Automobil- und Maschinenbau ist nicht das Ergebnis eines natürlich ablaufenden Strukturwandels, sondern vielmehr das Resultat eines unkalkulierbaren ideologischen Irrwegs. Er führt uns mitten hinein in eine schlecht funktionierende Planwirtschaft, in der Millionen und Abermillionen Euro an Steuergeldern für den Arbeitsplatzabbau und damit letztlich für einen sozialen Kahlschlag in Reinform verschwendet werden.

Wir als AfD distanzieren uns aufs Schärfste vom gemeinsamen Politikansatz der gebrauchten Parteien und fordern zur Wahrung des sozialen Friedens in unserem durch mannigfaltige politische Fehlentscheidungen ohnehin schon schwer gebeutelten Land eine sofortige wirtschaftspolitische Wende!“