Jankowski: Normalisierung der Betreuungssituation für alle Eltern!

Wie Bildungsminister Holter heute verkündete, soll mit Wirkung ab 15. Juni eine weitere Corona-Öffnung im Bereich der Kindergärten und Schulen stattfinden. Eine solche hatte die AfD-Fraktion bereits am 27. Mai gefordert.

Hierzu erklärt Denny Jankowski, bildungspolitischer Sprecher der AfD-Fraktion im Thüringer Landtag:

„Mit den großen Lücken, die in der heute vorgestellten Corona-Verordnung klaffen, lässt Minister Holter viele Familien bewusst im Regen stehen. Es ist wichtig und geboten, dass Kindergärten, Grundschulen und Grundschulhorte wieder täglich öffnen und sich Familien darauf verlassen können. Nicht nur, dass die Kinder weiterhin unter einem Mangel ihrer gewohnten sozialen Kontakte leiden, auch die Situation für Familien mit Kindern unterschiedlichen Alters oder Förderschülern bleibt schwierig.

Das Unterrichten von Schülern der weiterführenden Schulen in Wechselmodellen zwischen digitalem Fernunterricht und Präsenzunterricht ist für die Eltern immer mit Problemen bei der Aufsichtspflicht verbunden. Dies wird vom Bildungsministerium entweder ausgeblendet oder aber äußerst stiefmütterlich behandelt. Eltern können und dürfen ihre Kinder nicht tageweise alleine lassen, was auch die gesetzliche Aufsichtspflicht vorsieht. Gerade bei Eltern, die beide Vollzeit oder in Schichtmodellen arbeiten, wird die bisher vorgesehene Betreuungszeit nicht ausreichend sein. Diesen Eltern bleibt bei einer solchen realitätsfernen Bildungs- und Betreuungspolitik seitens der Landesregierung nur zu hoffen, dass ihre Arbeitgeber weiterhin viel Verständnis aufbringen und die Familien nicht in ernste Existenznöte geraten.

Die AfD-Fraktion erneuert ihre Forderung nach einem ordnungsgemäßen Schulbetrieb, um Eltern nicht länger einer besonderen Doppelbelastung aus Arbeit und Kinderbetreuung auszusetzen. Sachsen macht vor, dass es auch anders geht, und zwar für alle Eltern!“