Höcke: Entschiedenes Eintreten gegen Aufflammen kommunistischen Gedankenguts

Gemeinsam mit den Abgeordneten der AfD-Landesgruppe im Deutschen Bundestag besuchten die Thüringer AfD-Landtagsabgeordneten im Rahmen der eintägigen Klausurtagung heute Morgen die Stasi-Gedenkstätte in Berlin-Hohenschönhausen, in der politische Gefangene durch die DDR-Regierung systematisch erniedrigt und gefoltert wurden.

Unmittelbar nach der Führung erklärte Björn Höcke, Fraktionsvorsitzender der AfD im Thüringer Landtag:

„Sehr nahbar werden hier in der ehemaligen zentralen Untersuchungshaftanstalt des Ministeriums für Staatssicherheit der DDR die Verbrechen des SED-Regimes dokumentiert und vor dem Vergessen bewahrt. Es ist immer wieder erschreckend, mit welcher Heimtücke und Niedertracht dieses menschenverachtende System mit jenen Bürgern umgesprungen ist, die sich nicht mit der marxistisch-leninistischen Irrlehre identifizieren konnten und ihr Recht auf Meinungsfreiheit in Anspruch nahmen. Vor diesem Hintergrund muss es jeden freiheitsliebenden Menschen irritieren, dass heute frühere Funktionäre der Mauerschützen- und Stasi-Partei hohe Ämter auf Bundes- und Landesebene innehaben und eine ehemals bürgerlich-konservative Partei wie die CDU sich als ‚verläßlicher‘ Partner der zwar mehrfach umbenannten, aber rechtsidentischen SED andient. Mit Blick auf das aktuelle Wiederauftreten einer neuen FDJ mit alter Symbolik in Thüringen, das die damaligen Opfer und alle geschichtsbewußten Menschen erschaudern läßt, ist dieser politische Opportunismus als unentschuldbar zu bezeichnen.“