Kießling: Steuerzahler müssen dauerhaft entlastet werden!

Heute ist Steuerzahlergedenktag und damit der Zeitpunkt, von dem an der Bürger rein rechnerisch wieder für den eigenen Gelbeutel arbeitet, nachdem alle Steuern und Sozialabgaben bezahlt sind. Von jedem verdienten Euro bleiben nur 47,9 Cent im eigenen Geldbeutel, der Rest geht an den Staat. Demnach muss ein durchschnittlicher Haushalt mehr als die Hälfte (52,1 Prozent) seines Einkommens in Form von Steuern und Sozialabgaben an den Staat abführen. Betrachtet man die Lohn- und Einkommenssteuer, so ist auch in Thüringen ein stetiger Anstieg zu beobachten.

Hierzu erklärt Olaf Kießling, haushaltspolitischer Sprecher der AfD-Fraktion im Thüringer Landtag:

„Die Steuerbelastung in Deutschland und damit auch bei uns in Thüringen ist immens hoch. Vor diesem Hintergrund ist es absolut unverständlich, dass Steuergeld nach dem Gießkannenprinzip wahllos ausgeschüttet wird, ohne dass ersichtlich wäre, wie dies den Bürgern in der aktuellen Rezession wirklich zugutekommen soll. Die derzeitige, von Landes- und Bundesregierung herbeigeführte Ausnahmesituation zu nutzen, um jeglichen Rest von Sparsamkeit über Bord zu werfen, ist absolut verantwortungslos und alles andere als bürgernah. Es ist absehbar, dass die Milliardenbeträge, die der Bund und die Thüringer Landesregierung auszugeben gedenken, zu deutlichen direkten und indirekten Steuererhöhungen führen dürften.

Die AfD fordert dagegen seit jeher eine deutliche Senkung der Steuerbelastung für Bürger und Unternehmen. Diese darf nicht nur ein zeitlich eng begrenzter Akt von Symbolpolitik wie die Senkung der Mehrwertsteuer sein, sondern sie muss dauerhaft und flächendeckend erfolgen. Dahingehend ist eine grundlegende Reform des Steuer- und Abgabensystems notwendig. Ohnehin muss der Staat sorgsamer mit dem Geld der Steuerzahler umgehen, verwendet dieser doch mehr als ein halbes Jahr seiner Arbeitszeit für den Staat. Für Thüringen bedeutet das vor allem auch, die Steuereinnahmen nicht für rot-rot-grüne Ideologieprojekte zu verschwenden. Ich fordere die Landesregierung daher auf, einen deutlichen konservativen Sparkurs zu fahren und die Bürger effektiv zu entlasten, damit auch unsere Familien mit Kindern wieder vernünftig leben können !“