Seitdem Impfstoffe gegen das Coronavirus SARS-CoV-2 zur Verfügung stehen, setzen die Politik und viele Menschen im Land hohe Erwartungen in die Impfungen – in der Hoffnung, dass die Einschränkungen der individuellen Rechte, des öffentlichen, privaten und wirtschaftlichen Lebens, die durch die Landesregierung im Zusammenspiel mit der Bundesregierung verfügt wurden, rasch beendet werden. Zugleich ist das Wissen um die Wirkungen und Folgen der Impfungen noch begrenzt, da die neuen Impfstoffe innerhalb eines für die Erforschungs- und Zulassungsprozesse von Impfstoffen außerordentlich kurzen Zeitraums entwickelt und zugelassen wurden. Üblicherweise nehmen diese Prozesse zehn bis zwölf Jahre in Anspruch. Seit Beginn der Impfungen gegen das Coronavirus SARS-CoV-2 wird
weltweit über zahlreiche auch schwere Nebenwirkungen und Todesfälle im Zusammenhang mit allen eingesetzten Impfstoffen berichtet, wobei die Impfkomplikationen und Todesfälle insbesondere, wenn auch nicht ausschließlich, bei älteren Geimpften mit teilweise mehreren beziehungsweise schweren Vorerkrankungen auftreten. Gerade der Personenkreis
der Betagten wurde aber in den Zulassungsstudien gegenüber jüngeren gesunden Erwachsenen in deutlich geringerem Umfang berücksichtigt

Vorgangsnummer im Thüringer Landtag

Drucksache

Redebeiträge