Der Thüringer Landtag wird sich in dieser Woche mit einer verbesserten Regulierung der Wolfsbestände in Thüringen befassen. Neben der Anpassung des Bundesrechts an die Herabsetzung des Schutzstatus des Wolfes fordert die AfD-Fraktion zudem die Aufnahme des Wolfes in das Landesjagdrecht, eine stärkere Einbindung der Jägerschaft beim Wolfsmonitoring sowie eine Entschädigung für Hundeführer, deren Jagdhunde Opfer von Wolfsangriffen werden.

Die jagdpolitische Sprecherin der AfD-Landtagsfraktion, Kerstin Düben-Schaumann, erklärt:

„Während der Wolf sich ungehemmt vermehrt, herrscht in der Politik Stillstand. Täglich lesen wir Meldungen von Rissschäden. Die schockierenden Bilder von ausgeweideten Kälbern und Schafen, von verletzten Herdenschutz- und Jagdhunden und das Wissen um verschwundene neugeborene Tiere lasten schwer auf den Gemütern. Die Entscheidungskette für die Entnahme sogenannter Problemwölfe muss deutlich kürzer werden. Nur zu debattieren reicht nicht!“

Nadine Hoffmann, umweltpolitische Sprecherin der AfD-Landtagsfraktion, fügt hinzu:

„Die europäische Wolfspopulation ist in ihrem Bestand nicht gefährdet, die Herabstufung des Schutzstatus auf EU-Ebene daher folgerichtig und überfällig. Im Sinne des Tierschutzes sowohl für Weidetiere als auch für den Wolf, ist dieser in das Landesjagdrecht zu überführen.“