Die Unterstützung des Mercosur-Abkommens durch die CDU ist ein direkter Verrat an der heimischen Landwirtschaft. Wirtschaftsministerin Colette Boos-John versucht, die massiven Schäden für Thüringens Bauern kleinzureden – doch die Fakten sprechen eine andere Sprache. Die CDU trägt die politische Verantwortung für dieses Abkommen und seine absehbaren Folgen.

Die Konsequenzen sind klar: Preisverfall, massive Einkommensverluste und ein beschleunigtes Höfesterben auch in Thüringen. Wer dieses Abkommen unterstützt, nimmt den Verlust bäuerlicher Existenzen billigend in Kauf. Die CDU hat sich in dieser Frage eindeutig gegen die Interessen der Landwirtschaft entschieden.

Hinzu kommt der ökologische Irrsinn: Bis zu 700.000 Hektar zusätzlicher Regenwaldabholzung werden in Kauf genommen, um billige Importe zu ermöglichen. Die CDU opfert Umwelt- und Klimaschutz ebenso wie die regionale Landwirtschaft – trotz gegenteiliger Sonntagsreden.

Die landwirtschaftspolitische Sprecherin der AfD-Fraktion im Thüringer Landtag, Melanie Berger, sagt dazu wörtlich:

»Mercosur bedeutet einen systematischen Wettbewerbsnachteil für Thüringer Landwirte. Während bäuerliche Betriebe hier unter immer neuen Auflagen, Kosten und Kontrollen leiden, öffnet die CDU die Märkte für Agrarimporte aus Südamerika, produziert zu Dumpingbedingungen und ohne vergleichbare Umwelt- oder Tierwohlstandards. Das ist kein fairer Handel, sondern ein bewusst herbeigeführter Preiskampf auf dem Rücken unserer Bauernfamilien.«

Die AfD-Fraktion im Thüringer Landtag lehnt das Mercosur-Abkommen entschieden ab. Wir stellen uns ohne Wenn und Aber an die Seite der Thüringer Bauern, kämpfen für den Erhalt bäuerlicher Betriebe, faire Wettbewerbsbedingungen und eine zukunftsfähige Landwirtschaft in Thüringen.