Das Vorhaben in Niedersachsen, das schriftliche Dividieren aus der Grundschule zu streichen, steht exemplarisch für eine problematische Absenkung von Bildungsstandards. Die Hoffnung, Vereinfachung führe zu besserem Verständnis und weniger Fehlern, ist trügerisch. Vielmehr entstehen Lücken, die sich später verfestigen und den Übergang in weiterführende Schulen erschweren. Was kurzfristig entlastend wirkt, kann langfristig zu einem spürbaren Qualitätsverlust führen – mit Folgen für Schüler, Lehrkräfte und das gesamte Bildungssystem.

Dazu der bildungspolitische Sprecher Denny Jankowski der AfD Fraktion im Thüringer Landtag:

»An den Grundkenntnissen in Mathematik und Deutsch darf nicht gerüttelt werden. Im Gegenteil: Sie müssen gestärkt und verbindlich vermittelt werden. Rechnen und Sprache sind das Fundament jeder Bildung, keine verzichtbaren Zusatzinhalte. Ziel muss es sein, das Thüringer Bildungssystem an die Spitze der Bundesrepublik zu führen – mit anspruchsvollen Lehrplänen, klaren Erwartungen und dem Vertrauen, dass Kinder auch komplexe Inhalte bewältigen können.«