Die schriftliche Antwort der Landesregierung auf die Kleine Anfrage Nr. 1875 offenbart einen gravierenden Widerspruch zur Aussage von Ministerpräsident Mario Voigt im Thüringer Landtag. Während Voigt erklärte, die Sitzungen des MDR-Rundfunkrats fänden »auch hybrid« statt, räumte seine Staatskanzlei schriftlich ein, dass seit März 2024 ausschließlich Präsenzsitzungen stattfanden.
Dazu erklärt der medienpolitische Sprecher der AfD-Fraktion im Thüringer Landtag, Jens Cotta:
»Mario Voigt hat im Landtag den Eindruck erweckt, Rundfunkratssitzungen könnten hybrid wahrgenommen werden – das entspricht nicht den Tatsachen. Schriftlich musste seine Regierung nun einräumen, dass es keine hybriden Sitzungen gab. Wer nicht teilnimmt und dennoch weiter kassiert, beschädigt das Vertrauen in die Politik. Thüringen braucht Ehrlichkeit – keine Ausreden und keine Postenblockaden.«