Die AfD-Fraktion im Thüringer Landtag warnt vor der geplanten Umsetzung der EU-Gebäuderichtlinie und den Folgen für Eigentümer, Mieter und Häuslebauer im Freistaat. Aus Sicht der Fraktion bedeutet der Brüsseler Sanierungszwang einen massiven Eingriff in das Eigentum und eine schleichende Entwertung privater Altersvorsorge.
Zugleich würden steigende CO2-Kosten und immer neue Vorgaben beim Heizen das Wohnen für viele Bürger weiter verteuern. Die AfD-Fraktion fordert deshalb einen sofortigen Stopp der EU-Vorgaben im Landesrecht, den Erhalt der vollen Wahlfreiheit bei Heizsystemen und ein Ende staatlich verordneter Verteuerung des Wohnens.
Dazu erklärt Uwe Krell, Sprecher der AfD-Landtagsfraktion für Wohnungsbau und Wohnungswirtschaft:
»Die EU-Sanierungspflicht ist nichts anderes als eine kalte Enteignung auf Raten. Unter dem Deckmantel des Klimaschutzes wird Eigentum entwertet, werden Bürger gegängelt und das Heizen künstlich zum Luxus gemacht. Die vermeintlichen Lockerungen der Bundesregierung sind nichts weiter als politische Beruhigungspillen.
Wir fordern Freiheit statt Ideologie: Die Thüringer müssen selbst entscheiden dürfen, wie sie heizen und wie sie mit ihrem Eigentum umgehen. Wir werden nicht zulassen, dass die Menschen in unserem Land für Brüsseler Zwangspolitik und weltfremde Klimavorgaben ihr Zuhause und ihr Erspartes opfern.«