Die Zahlen sprechen eine klare Sprache: Ende 2024 lag die Arbeitslosenquote unter ausländischen Staatsangehörigen in Thüringen bei 18,4 Prozent, bei Deutschen dagegen bei 5,1 Prozent. Im Jahr 2025 stieg die Arbeitslosenquote insgesamt an, dementsprechend auch die Arbeitslosenzahlen der Ausländer. Gleichzeitig ist die ausländische Bevölkerung im Durchschnitt mit 32 Jahren deutlich jünger als die deutsche, die im Schnitt 49 Jahre alt ist.

Dass Zuwanderer trotz dieses Altersvorteils dreimal so häufig arbeitslos sind, zeigt das politische Versagen dieser Landesregierung und der dafür mitverantwortlichen Vorgängerregierungen. Die Rechnung zahlen am Ende die Sozialkassen, die öffentlichen Haushalte und damit die Steuerzahler.

Dazu erklärt der arbeitsmarktpolitische Sprecher der AfD-Fraktion im Thüringer Landtag, Pascal Wloch:

»Die steigende Beschäftigungsquote darf nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Arbeitslosigkeit unter ausländischen Staatsangehörigen weiterhin überdurchschnittlich hoch ist. Das ist kein Fortschritt, sondern ein politischer Offenbarungseid. Wer diese Schieflage schönredet, täuscht die Bürger. Wenn junge, arbeitsfähige Menschen nicht in Beschäftigung kommen, wächst nicht der Wohlstand, sondern die Belastung für Sozialstaat und Steuerzahler.

Daher: wer bei uns in der sozialen Hängematte liegt und nicht bereit ist durch eigene Arbeitsleistung selbsterhaltungsfähig zu sein, hat in Deutschland nichts verloren. Remigration heißt auch hier das Stichwort.«