Die heute vorgestellte Polizeiliche Kriminalstatistik für Thüringen weist für 2025 einen Rückgang der Straftaten aus. Dazu erklärt der innenpolitische Sprecher der AfD-Fraktion im Thüringer Landtag, Ringo Mühlmann:

»Ein erheblicher Teil dieses Rückgangs ist kein Erfolg der Sicherheitspolitik, sondern Ergebnis politischer Entscheidungen. Allein im Bereich der Rauschgiftdelikte führt die Legalisierung von Cannabis zu einem Rückgang von über 30 Prozent – nicht weniger Kriminalität, sondern weniger Strafbarkeit.«

Mühlmann weiter:

»Was bleibt, ist beunruhigend: Die Gewaltkriminalität steigt weiter an – das fünfte Jahr in Folge. 5.198 Fälle, plus 4,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Besonders die gefährliche und schwere Körperverletzung nimmt zu, ebenso Vergewaltigungen mit einem Plus von über 31 Prozent. Messerangriffe stagnieren auf hohem Niveau: 794 Fälle.

Während die Gesamtzahlen sinken, bleiben die strukturellen Probleme unverändert. Der Anteil nichtdeutscher Tatverdächtiger liegt weiterhin bei rund 24 Prozent – jeder vierte ermittelte Tatverdächtige entfällt statistisch auf diese Gruppe, obwohl ihr Anteil an der Bevölkerung nur rund acht Prozent beträgt. Auch der Versuch, diese Entwicklung durch verstärkte Einbürgerungen statistisch abzumildern, ändert nichts an der Realität.

Die Zahlen zur politisch motivierten Kriminalität waren 2025 eher unauffällig, jedoch ist diese Statistik nach wie vor nicht ehrlich. Zugrundeliegende politisch motivierte einseitige Definitionen der Phänomenbereiche und die erhebliche Verzerrung der statistischen Zahlen durch Propagandadelikte lassen nach meiner Überzeugung keine belastbaren oder vergleichenden Aussagen über politische Straftaten in Thüringen zu.

Fazit: Sicherheit entsteht nicht durch Statistik – sondern durch ehrlichen politischen Willen und dessen tatsächliche Umsetzung!«