Die Bauern in Thüringen werden seit Jahren von der Politik im Stich gelassen. Während bäuerliche Betriebe unter immer neuen Auflagen, wachsender Bürokratie und unfairer Konkurrenz durch Importe aus dem Ausland leiden, explodieren zugleich die Betriebskosten. Extrem gestiegene Dünger- und Kraftstoffpreise setzen unsere Landwirte zusätzlich massiv unter Druck. Wer so mit der heimischen Landwirtschaft umgeht, gefährdet nicht nur Existenzen auf unseren Höfen, sondern auch die Fähigkeit unseres Landes, die eigene Bevölkerung zuverlässig zu versorgen. Genau vor dieser Entwicklung warnen die Freien Bauern in ihrem offenen Brief eindringlich.

Immer mehr landwirtschaftliche Flächen gehen verloren, immer mehr Lasten werden den Betrieben aufgebürdet, und gleichzeitig werden unsere Bauern im eigenen Land schlechter gestellt als ausländische Anbieter mit geringeren Standards. Das ist eine falsche und gefährliche Entwicklung. Landwirtschaft ist nicht irgendein Wirtschaftszweig, den man politisch opfern kann. Landwirtschaft bedeutet Ernährungssicherheit. Sie ist Teil der Daseinsvorsorge und Voraussetzung dafür, dass Thüringen und Deutschland gerade in Krisenzeiten unabhängiger von Lebensmittelimporten werden und die Versorgung der Bevölkerung mit heimischen Lebensmitteln sichern können. Wer die heimische Landwirtschaft schwächt, macht unser Land abhängiger, verletzlicher und krisenanfälliger.

Dazu erklärt Melanie Berger, landwirtschaftspolitische Sprecherin der AfD-Fraktion im Thüringer Landtag:

»Wer unsere Bauern mit immer mehr Bürokratie, steigenden Kosten und unfairen Wettbewerbsbedingungen belastet, handelt gegen die Interessen unseres eigenen Volkes. Wir brauchen endlich einen klaren Kurswechsel: weniger Auflagen, wirksamen Schutz landwirtschaftlicher Nutzflächen, faire Bedingungen für heimische Erzeuger und eine Politik, die Ernährungssicherheit wieder ernst nimmt.

Thüringen und Deutschland müssen in der Lage sein, die eigene Bevölkerung gerade in Krisenzeiten unabhängig von Lebensmittelimporten zu versorgen. Wer Ernährungssicherheit will, muss die heimischen Bauern stärken, statt sie weiter zu drangsalieren.«