Nach Berichten über Sparüberlegungen im Thüringer Innenministerium zur Feuerwehrrente weist AfD-Landtagsabgeordneter Stephan Steinbrück entsprechende Planspiele scharf zurück. Dass Innenminister Georg Maier öffentlichkeitswirksam mit einer Anstecknadel »Respekt den Rettern« auftrete, während in seinem eigenen Haus offenbar über Einschnitte bei der langjährig erkämpften Feuerwehrrente nachgedacht werde, sei ein politischer Offenbarungseid.
Die Thüringer Feuerwehren stehen an 365 Tagen im Jahr rund um die Uhr bereit, um Menschenleben zu retten, Brände zu löschen und das Hab und Gut der Bürger zu schützen. Wer ausgerechnet diese Leistung zur haushaltspolitischen Verhandlungsmasse mache, zeige, wie wenig echter Respekt vor dem Ehrenamt tatsächlich vorhanden ist.
Dazu erklärt Stephan Steinbrück, Sprecher für Feuerwehr und Katastrophenschutz der AfD-Fraktion im Thüringer Landtag:
»Innenminister Maier trägt ‚Respekt den Rettern‘ am Revers, aber in seinem Ministerium wird offenbar darüber nachgedacht, genau diesen Rettern die Feuerwehrrente streitig zu machen. Mehr Heuchelei passt kaum auf eine Anstecknadel. Das ist eine Infamie gegenüber allen Kameraden, die Tag und Nacht ausrücken, wenn andere Hilfe brauchen.
Die Feuerwehrrente ist kein Sparstrumpf der Landesregierung, sondern ein hart erkämpftes Zeichen der Anerkennung für jahrzehntelangen Dienst an der Gemeinschaft. Wer daran rüttelt, greift Motivation, Wertschätzung und Vertrauen unserer Feuerwehren direkt an. Die AfD-Fraktion sagt klar: Hände weg von der Feuerwehrrente. Einem solchen Anschlag auf die Thüringer Feuerwehren werden wir niemals zustimmen.«