ie Brombeer-Koalition inszeniert das »Grüne Herz Deutschlands«, während die Tourismusstrategie 2035 weiter auf sich warten lässt. Gleichzeitig sollen bis zu fünf Millionen Euro in Markenentwicklung und Landesmarketing fließen. Für die AfD im Thüringer Landtag ist das der falsche Schwerpunkt: Thüringen brauche zuerst tragfähige Konzepte, bessere Infrastruktur und konkrete Unterstützung für Regionen, Mittelstand, Gastronomie und Beherbergung.

Denn wo Wanderwege verfallen, Gasthäuser schließen und ländliche Räume um Gäste kämpfen, helfen neue Logos, Farben und Werbesprüche herzlich wenig. Da hat sich die politische Hochglanzabteilung mal wieder selbst einen Blumenstrauß gebunden.

Dazu äußerte sich Jan Abicht, tourismuspolitischer Sprecher der AfD im Thüringer Landtag, wie folgt:

»Thüringen braucht endlich eine belastbare Tourismusstrategie mit klarer wirtschaftlicher Wirkung für unsere Regionen, den Mittelstand, die Gastronomie und die Beherbergungsbetriebe. Wer Millionen in Landesmarketing steckt, bevor die strukturellen Probleme gelöst sind, betreibt teure Symbolpolitik auf Kosten der Steuerzahler.

Ein neues Etikett macht aus Thüringen noch kein erfolgreiches Tourismusland. Entscheidend sind Investitionen in Wanderwege, touristische Infrastruktur, Familienangebote, Gastronomie und den ländlichen Raum, besonders entlang des Rennsteigs und in ganz Südthüringen. Erst muss die Substanz passen, dann kann man die Werbebroschüre drucken.«