Die AfD-Fraktion im Thüringer Landtag hat heute einen Gesetzentwurf eingebracht, durch den Studiengebühren von 1.500 bis 5.000 Euro pro Semester für Studenten von außerhalb der Europäischen Union eingeführt werden sollen. Deutschlandweit brechen 41 Prozent der ausländischen Studenten ihr Studium ohne Abschluss ab. Von denen, die ihr Studium erfolgreich beenden, verbleibt weniger als die Hälfte in Deutschland.

Dr. Jens Dietrich, wissenschafts- und hochschulpolitischer Sprecher der AfD-Fraktion im Thüringer Landtag, begründet das Vorhaben wie folgt:

»Für viele Länder der Dritten Welt ist Deutschland bloß ein Studien-Discounter, wo man sich billig einen Abschluss holt, bevor man wieder weiterzieht. Es ist nicht gerecht, dass Bildungsmigranten die öffentlich finanzierten Früchte eines Gemeinwesens genießen, für das sie niemals einen Beitrag geleistet haben oder leisten werden.

Doch anstatt Thüringer Interessen zu vertreten, treibt die Landesregierung die „Internationalisierung“ der Studentenschaft aktiv voran. Wir lehnen diese verantwortungslose Politik kategorisch ab.«