Mario Voigt hat gemeinsam mit Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Sven Schulze einen Gastbeitrag in der Welt veröffentlicht, der laut KI-Detektor „Pangram“ mit einer Trefferwahrscheinlichkeit von 100 Prozent künstlich erzeugt worden sein soll. Plagiatsjäger Stefan Weber spricht von »Betrug am Leser«; Voigt soll die KI-Nutzung inzwischen eingeräumt haben, während Schulze die Verantwortung auf seinen Kollegen verweist.

Inhaltlich fordern beide eine Musikquote im Radio zum Schutz deutschsprachiger Künstler. Staatlich sortierter Musikgeschmack ist jedoch kein Kulturprogramm, sondern ein alter Reflex aus Planwirtschaft und Bevormundung.

Jens Cotta, medienpolitischer Sprecher der AfD im Thüringer Landtag erklärt dazu:

»Mario Voigt hat offenbar aus seiner Promotionsaffäre die falschen Schlüsse gezogen. Früher wurden fremde Texte als eigene ausgegeben, heute erledigt das Sprachmodell die Arbeit und das Ergebnis heißt Chefsache. Wer den Bürgern vorschreiben will, welche Musik im Radio zu laufen hat, denkt nicht in Freiheit, sondern in Quoten.

Das gab es in diesem Land schon einmal, und es ist damals ebenso gescheitert, wie es heute scheitern wird. Deutschland braucht keine KI-generierten Belehrungen aus der Staatskanzlei, sondern Politiker, die ihre Texte selbst verantworten und den Bürgern ihren Geschmack lassen.«