Die aktuelle Hitze-Sonderkulanz der Deutschen Bahn macht erneut deutlich, wie störanfällig der Schienenverkehr in Deutschland inzwischen geworden ist. Wenn bereits normale Sommertemperaturen dazu führen, dass Fahrgäste ihre Reise kostenlos stornieren können und öffentlich der Eindruck entsteht, man solle besser zu Hause bleiben, ist das ein Armutszeugnis für die Verkehrspolitik.
Im Mai 2026 lag die Pünktlichkeit im Fernverkehr bei lediglich rund 61 Prozent, zuletzt brachte zudem eine bundesweite Störung des digitalen Bahnfunks GSM-R den Zugverkehr zeitweise zum Erliegen. Für die AfD-Fraktion ist klar: Die Menschen in Thüringen brauchen eine Bahn, die zuverlässig funktioniert – und kein Verkehrssystem, das schon bei sommerlichen Temperaturen an seine Grenzen stößt.
Dazu sagt der verkehrspolitische Sprecher der AfD-Fraktion im Thüringer Landtag, Marcel Kramer:
»Der Sommer kommt jedes Jahr. Eine Bahn, die schon bei Hitze ins Wanken gerät, ist nicht robust genug. Hitze-Sonderkulanz, Funkstörungen sowie ständige Verspätungen und Zugausfälle zeigen, dass dieses System über Jahre auf Verschleiß gefahren wurde. Gerade Pendler, Schüler, Familien und ältere Menschen brauchen keine Ausreden, sondern eine verlässliche Mobilität mit funktionierenden Gleisen, Weichen, Stellwerken, Oberleitungen, Funktechnik und Fahrzeugen – im Sommer wie im Winter.«