Immer mehr Thüringer Rentner rutschen trotz jahrzehntelanger Arbeit in die Armut. Im September 2025 waren rund 9.100 Senioren auf Grundsicherung angewiesen – etwa 3.500 mehr als noch 2021. Steigende Preise für Lebensmittel, Energie, Wohnen und Pflege verschärfen die Lage, während Rentenerhöhungen durch Steuern und Sozialabgaben wieder aufgezehrt werden. Die AfD fordert deshalb steuerfreie Renten, eine stärkere Anerkennung von Erziehungszeiten und gezielte Entlastungen für Rentner mit kleinen Einkommen. Thüringen muss dazu seine Möglichkeiten im Bundesrat endlich nutzen.

Dieter Laudenbach, seniorenpolitischer Sprecher der AfD-Fraktion im Thüringer Landtag, erklärt:

»Es ist ein Skandal, wenn Menschen nach einem langen Arbeitsleben Pfandflaschen sammeln müssen. Wer jahrzehntelang Steuern und Beiträge gezahlt hat, darf im Alter nicht noch einmal zur Kasse gebeten werden. Gleichzeitig fließen in Thüringen jedes Jahr Hunderte Millionen Euro in Unterbringung, Versorgung und Betreuung von Flüchtlingen. Für alles ist Geld da – nur für die eigene Rentnergeneration fehlt das Geld. Wir wollen steuerfreie Renten und einen Staat, der zuerst Verantwortung für die eigenen Bürger übernimmt; jene, die dieses Land aufgebaut haben.«