Die IHK Südthüringen fordert einen grundlegenden Kurswechsel in der Klimapolitik und stellt dabei auch das Ziel der Klimaneutralität bis 2045 infrage. Immer schärfere nationale Vorgaben gingen an den wirtschaftlichen und technologischen Realitäten vorbei und gefährdeten zunehmend die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen.

Gefordert werden wettbewerbsfähige Energiepreise, eine widerstandsfähige Infrastruktur und eine realistische Klimaanpassung. Die AfD-Fraktion fordert als ersten konkreten Schritt die ersatzlose Streichung des Thüringer Klimagesetzes.

Dazu erklärt Jörg Prophet, wirtschaftspolitischer Sprecher der AfD-Fraktion im Thüringer Landtag:

»Dieser Weckruf aus der Wirtschaft ist unüberhörbar: Selbst die IHK kommt am wachsenden Druck im Kessel des Thüringer Mittelstands nicht mehr vorbei und stellt inzwischen die Klimaneutralität 2045 infrage. Deutschland rettet das Weltklima nicht, indem es mit hohen Energiepreisen und immer neuen CO₂-Auflagen seine Industrie nach Asien und Amerika vertreibt.

Die Landesregierung muss ihre Klimapolitik endlich der wirtschaftlichen und technologischen Realität anpassen und kann mit der ersatzlosen Streichung des Thüringer Klimagesetzes sofort damit beginnen. Wer weiterhin stur an der Dekarbonisierung festhält, gefährdet Arbeitsplätze, Wertschöpfung und den Industriestandort Thüringen.«