Während eines AfD-Bürgerdialoges im Stadtteilzentrum in Jena-Lobeda (Lisa) wurde die Stromversorgung derart sabotiert, dass die gesamte Veranstaltung mit rund 200 Gästen im Dunkeln fortgesetzt werden musste. Die Linken-Landtagsabgeordnete Katharina König-Preuss bezeichnete den Stromausfall anschließend als legitimen zivilen Ungehorsam.
Ringo Mühlmann, innenpolitischer Sprecher der AfD-Landtagsfraktion, ordnet den Vorgang wie folgt ein:
»Der Angriff auf die Stromversorgung in Jena während der Veranstaltung war natürlich eine strafbare Handlung mit dem eigentlichen Ziel, Demokratie zu verhindern. Wer dabei beschwichtigend von zivilem Ungehorsam spricht, hat einerseits die Strafbarkeit der Tat selbst erkannt und andererseits jeglichen demokratischen Kompass verloren.
Die CDU-geführte Landesregierung muss sich fragen, wie lange sie sich im Landtag noch auf eine Fraktion stützen will, deren Abgeordnete es als legitim ansehen, mit Straftaten gegen Andersdenkende vorzugehen.«