Die massenhafte Anwendung von neuartigen mRNA-lmpfstoffen stellt einen beispiellosen medizinischen Feldversuch dar. Die mRNA-Technologie wurde nie zuvor in großem Maßstab eingesetzt und die Langzeitfolgen sind bisher unbekannt. Die Funktionsweise ähnelt der von Gentherapien und unterscheidet sich von dem Wirkprinzip herkömmlicher Impfstoffe. Die experimentellen mRNA-lmpfstoffe wurden seit ihrer Markteinführung, die im Rahmen einer bedingten vorläufigen Zulassung erfolgte, von Vertretern aus Medizin und Wissenschaft stark kritisiert. Die Zulassungsstudien für mRNA-lmpfstoffe wurden unter großem Zeitdruck durchgeführt, Langzeitstudien wurden abgekürzt beziehungsweise vorzeitig abgebrochen und Medien berichten über Unregelmäßigkeiten bei den klinischen Zulassungsstudien sowie über politischen Druck auf die Europäische Arzneimittel-Agentur. In den von mutigen Journalisten veröffentlichten Protokollen des Krisenstabs des Robert Koch-Instituts findet sich die Feststellung, dass „relevante Daten“ zu den Impfstoffen erst „Post-Marketing“, also nach dem Inverkehrbringen der Produkte, vorliegen würden. Unabhängige Analysen weisen auf gravierende Sicherheitsbedenken hin: Die Lipid-Nanoparti kel, die die mRNA verpacken, lösen in Tierversuchen Entzündungsreaktionen aus und stehen im Verdacht, für schwerwiegende Nebenwirkungen wie Myokarditis verantwortlich zu sein. Zudem sind viele der Produkte mit DNS-Resten verunreinigt, sodass zu befürchten ist, dass in Einzelfällen Fremd-DNS in das Erbgut der Patienten eingebaut werden kann. Studien zeigen zudem, dass die verwendete modifizierte mRNA in Zellen zu sogenannten Frame shift-Fehlern führen kann, ein Effekt, der zur Bildung von fehlerhaften Proteinen im Körper führt. Neuere Studien zeigen, dass das durch die neuartigen COVID19-lmpfstoffe erzeugte sogenannte Spike-Protein, der schädlichste Teil des SARS-CoV-2-Virus, entgegen den Behauptun-gen der Hersteller in einigen Fällen noch über mehrere Monate nach Verabreichung im Körper feststellbar ist. Seit Februar 2025 sind in der Europäischen Union erste neuartige Impfstoffe auf Grundlage der sa-mRNA-Technologie zugelassen, dabei handelt es sich um selbst-amplifizierende Stoffe, die dafür gedacht sind, den Körper die zugeführte mRNA über einen noch längeren Zeitraum reproduzieren zu lassen. Verlässliche Daten zur Sicherheit und Wirksamkeit dieser Stoffe sind nicht verfügbar, die langfristigen Auswirkungen auf den menschlichen Körper sind unbekannt. Der Wirkmechanismus der neuartigen mRNA-lmpfstoffe ist kaum untersucht, zudem schützen diese im Fall der Corona-Impfstoffe nicht vor einer Infektion und Erkrankung mit CO VID-19. Trotz offizieller Beteuerungen der Ungefährlichkeit von mRNA-lmpfstoffen häufen sich Berichte über schwerwiegende Impfschäden: Herzmuskelentzündungen, neurologische Störungen und Autoimmunreaktionen wurden in Studien und Meldesystemen zahlreich dokumentiert. Bei vielen Betroffenen ist das sogenannten Post-Vac-Syndrom zu beobachten, über das in den letzten Monaten auch in den Medien, zuweilen sogar von den öffentlich-rechtlichen Sendern, berichtet wurde. Die von Politik und Behörden oft wiederholte Behauptung, diese Nebenwirkungen seien selten oder mild, ignoriert das Leid Tausender Betroffener, deren erhebliche Gesundheitsprobleme und immense Beeinträchtigungen heruntergespielt werden. Ungeachtet des bereits erzeugten Leids werden weitere mRNAlmpfstoffe entwickelt und für die Markteinführung vorbereitet. Betroffene von Impfschädigungen und von Post-Vac werden von Medizinern und Behörden regelmäßig nicht ernstgenommen oder stoßen gar auf Ablehnung. Der Leidensdruck dieser Personen, die mitunter stark in ihrem alltäglichen Leben eingeschränkt sind, ist aufgrund der großen Forschungs- und Versorgungslücke hoch. Der Bedarf an Diagnostik und zielgerichteten Therapien für Betroffene ist dementsprechend groß. Betroffene bekommen keine ausreichende medizinische Betreuung, deutschlandweit gibt es nur wenige spezialisierte Ambulanzen, deren Wartelisten übervoll sind. Krankenkassen übernehmen nicht die Kosten für die teilweise sehr aufwändigen und teuren Therapien. Die behördlichen Statistiken zeigen, dass Impfschäden kaum anerkannt werden, und es häufen sich Berichte über Betroffene, die eine Anerkennung  kostspielig und langwierig einklagen müssen. Die Einrichtung von PostVac-Ambulanzen und die Einführung einer Vermutungsregel für Impfschäden ist überfällig, um Betroffene endlich angemessen medizinisch zu versorgen und finanziell zu entschädigen. Die Landesregierung steht hier in der Pflicht, Verantwortung für die entstandenen Schäden zu übernehmen, die Bürger vor weiterem Schaden zu schützen, den Betroffenen umfassend und schnell zu helfen und das Ausmaß der Schädigungen transparent zu machen.

Vorgangsnummer im Thüringer Landtag

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