Die AfD-Fraktion im Thüringer Landtag hat heute einen Antrag eingebracht, um die Barzahlung im öffentlichen Nahverkehr dauerhaft zu sichern. Hintergrund ist die schleichende Abschaffung von Bargeld in Bussen, die vor allem Senioren, Kinder, Touristen sowie Menschen ohne digitale Endgeräte oder bargeldlose Zahlungsmittel benachteiligt. Der ÖPNV ist Teil der Daseinsvorsorge und muss auch ohne App und Smartphone nutzbar bleiben.

Der Antrag fordert die Landesregierung auf, sich auf Bundesebene dafür einzusetzen, dass der Ticketkauf mit Bargeld nach den bundesrechtlichen Beförderungsbedingungen weiterhin zumutbar gewährleistet bleibt. Gleichzeitig soll sie in Thüringen bei Aufgabenträgern und Verkehrsunternehmen darauf hinwirken, dass Barzahlung leicht zugänglich und unkompliziert möglich bleibt, besonders im ländlichen Raum ohne Automaten oder Verkaufsstellen.

Dazu Marcel Kramer, verkehrspolitischer Sprecher der AfD im Thüringer Landtag:

»Bargeld ist kein Luxus, sondern Grundzugang. Wer Barzahlung im ÖPNV abschafft, sperrt gerade Kinder, ältere Menschen und viele Bürger im ländlichen Raum aus. Nahverkehr muss für alle funktionieren – nicht nur für diejenigen mit Smartphone, App und Karte.«