Während Pendler, Familien und Handwerker in Thüringen schon heute unter hohen Sprit- und Energiekosten ächzen, bereitet Brüssel den nächsten Schlag vor: ETS2, der CO₂-Emissionshandel für Gebäude und Verkehr. Der Start wurde verschoben – das Problem nicht. Heute liegt der CO₂-Preis bei 55 Euro pro Tonne, Prognosen reichen bis 2030 auf 100 bis 250 Euro.
Die Folgen sind absehbar: höhere Heizkosten, höhere Spritpreise, höhere Transportkosten – steigende Preise in nahezu allen Lebensbereichen, in einem Flächenland wie Thüringen härter als anderswo. Und während CDU-Abgeordnete die Abschaffung einzelner nationaler Vorgaben als Entlastung feiern, verschweigen sie, was auf europäischer Ebene längst beschlossen ist: ETS2, Gebäuderichtlinie, der schleichende Abschied von fossilen Heizungen durch Unbezahlbarkeit. Was Berlin als Entlastung verkauft, ist Symbolpolitik. Der eigentliche Kostenhammer hängt in Brüssel.
Dazu erklärt Peter Gerhardt, europapolitischer Sprecher der AfD im Thüringer Landtag:
»Die Menschen in Thüringen sehen doch längst, was passiert: Tanken teuer, Heizen teuer, Bauen teuer. Und jetzt kommt aus Brüssel der nächste Aufschlag. Wer hier von Entlastung spricht und gleichzeitig europäische Vorgaben mitträgt, sagt den Bürgern nicht die ganze Wahrheit.
Wir brauchen wirtschaftliche Vernunft statt starrer Vorgaben, Technologieoffenheit statt indirekter Verbote und echte Entlastung statt Symbolpolitik. ETS2 muss gestoppt werden, bevor er die Menschen und Betriebe in unserem Land weiter überfordert.«