Die AfD-Fraktion im Thüringer Landtag sieht in aktuellen Berichten aus der Oberschule in Schleife einen weiteren Hinweis auf problematische Entwicklungen im Schulalltag. Demnach sollen im Rahmen von Projektwochen Inhalte gezeigt worden sein, die weder altersgerecht noch mit dem Bildungsauftrag vereinbar sind, darunter auch pornografisches Material sowie politische Botschaften.

Kritisiert wird insbesondere die Rolle externer Akteure wie der staatlich geförderten Amadeu-Antonio-Stiftung, die Projekte begleitet und Unterrichtsmaterial bereitstellt. Aus Sicht der Fraktion wiegt zudem schwer, dass Eltern im Vorfeld nicht informiert wurden und zeitweise keine Aufsicht durch Lehrkräfte gewährleistet war.

Die Sprecherin für Gleichberechtigung der AfD-Fraktion im Thüringer Landtag, Kerstin Düben-Schaumann, sagt dazu:

»Politische Bildung muss neutral sein, und Frühsexualisierung gehört weder in Kindergärten noch in Schulen. Statt ideologischer Inhalte brauchen wir klare Standards, altersgerechte Aufklärung und verlässliche Aufsicht ohne staatlich geförderte externe Agenda.

Ich fordere daher die vollständige Offenlegung aller eingesetzten Unterrichtsmittel und Inhalte, eine verpflichtende Information der Eltern im Vorfeld externer Projekte, lückenlose Aufsicht durch Lehrkräfte sowie eine klare gesetzliche Trennlinie gegen sexualisierte Inhalte und partei- oder ideologiegetriebene Botschaften.«