Die Thüringer Automobil- und Zulieferindustrie steht weiter massiv unter Druck. Werksschließungen, Insolvenzen und Stellenabbau prägen seit Jahren das Bild einer Branche, die unter hohen Energiepreisen, ideologischer Klimapolitik und wachsender Regulierung leidet. Die AfD-Fraktion hatte deshalb bereits im Mai 2025 einen Antrag eingebracht, der unter anderem die Abschaffung des EU-Verbrennerverbots forderte.
Die Regierungskoalition aus CDU, SPD und BSW lehnte diesen Antrag ab und ersetzte ihn durch einen weichgespülten Alternativantrag. Eine öffentliche Expertenanhörung bestätigte anschließend zahlreiche Kritikpunkte der AfD-Fraktion, insbesondere die Belastungen durch Energiewende, Bürokratie und das EU-Verbrennerverbot ab 2035.
Die AfD-Fraktion brachte daraufhin einen Änderungsantrag ein, mit dem sich Landtag und Landesregierung ausdrücklich für die vollständige Aufhebung des EU-Verbrennerverbots einsetzen sollten. Dieser wurde heute abgelehnt.
Dazu erklärt der wirtschaftspolitische Sprecher der AfD-Fraktion Thüringen, Jörg Prophet:
»Die CDU redet gern von Technologieoffenheit und davon, dass das Verbrennerverbot ein Fehler sei. Wenn es aber konkret wird, knickt sie in ihrer Brombeerkoalition ein und wirft für den Machterhalt jede wirtschaftspolitische Glaubwürdigkeit über Bord – genau wie im Bund.
Während die Linksfraktion noch mehr Dekarbonisierung und Klimawahn fordert, liefern CDU, SPD und BSW nur Kleinklein. Diese Politik ist ein Schlag ins Gesicht der Beschäftigten und Betriebe.
Die AfD-Fraktion bleibt die einzige Kraft im Thüringer Landtag, die die Ursachen der Krise klar benennt und bereit ist, die notwendigen Konsequenzen zu ziehen.«